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Intelligentes Datenmanagement

Text: Andreas Berz, Red Lion Fotos: Henrik Jonsson, Graphic Design; Red Lion
Die Automobilindustrie legt schon seit Jahren großen Wert auf die Erfassung, Darstellung und Auswertung von Produktionsdaten. Doch steigende Datenströme und immer komplexere Kommunikationswege bereiten zunehmend Schwierigkeiten, angestrebte Verbesserungen zeitnah und mit überschaubarem Aufwand umzusetzen.

KPI-Großanzeigen auf denen Leistungskennzahlen zur Mitarbeiterinformation und -motivation dargestellt werden, begegnen einem in fast jedem größeren Automobilwerk oder Zulieferbetrieb. Genauso die sogenannten Andon-Boards auf denen Status- und Störmeldeinformationen weithin sichtbar visualisiert werden. Zudem ist eine lückenlose Prozessdokumentation für die Just-in-Time-Lieferfähigkeit erforderlich, die eine Aufzeichnung sämtlicher Prozessdaten erfordert. Dahinter stehen meist sehr komplexe Scada- und Datenbankpakete, die über viele Jahre hinweg gewachsen sind. Bei genauerer Betrachtung und im Gespräch mit Produktionsverantwortlichen, offenbaren Systeme auch Tücken. Zum Beispiel können viele Altanlagen nicht so einfach in das System eingebunden werden. Außerdem stellen Erweiterungen und �?nderungen die Verantwortlichen vor große Herausforderungen, weil keine �?nderung am System ohne hauseigene oder externe Spezialisten erfolgen kann. Die Kosten für Anpassungen laufen dadurch schnell aus dem Ruder. Zahlreiche Verbesserungen des visuellen Daten-Management scheitern an hohen Kosten oder langen Freigabe- und Umsetzungszeiten.

Kontrolle über das System

Genau hier setzt die ProducTVity Station von Red Lion Controls an, die sich als Plug&Play-Lösung für Produktivitätsanzeigen und Daten-Management für KPI- und Andon-Großanzeigen präsentiert. Mit ihr können �?nderungen ohne spezielle IT oder Datenbankkenntnisse, schnell und unkompliziert durchgeführt werden. Als Anzeige dient ein gewöhnlicher Fernseher oder Monitor mit DVI oder HDMI Eingang. Die ProducTVity Station vereint in einem Gerät sämtliche Schnittstellen. Steuerungskomponenten lassen sich ohne Gateways oder Protokollwandler direkt anschließen, egal ob seriell, Feldbus, Ethernet oder I/Os. Das Gerät versorgt dann Scada- oder IT-Systeme, zum Beispiel über OPC, FTP, oder SQL, mit den aufgenommenen Daten.Dadurch erhält der Anwender die Möglichkeit sämtliche Produktionsdaten für die Visualisierung und Alarmierung im Werk zu verwenden. Gleichzeitig erhält die IT alle relevanten Daten, die Scada-Funktion bleibt weiter gewährleistet. Die Datenhoheit bleibt in der IT, während über die Verwendung der Daten in der Werkshalle nun Produktionsleitung oder Service entscheiden können.

Einfache und schnelle Umsetzung

Von der Programmierung der Schnittstellen, über die Berechnung der Leistungskennzahlen, Störmeldungen und Statusinformationen, bis zur Visualisierung auf der Anzeige oder der Speicherung in einer Datenbank: alle Funktionen werden mit dem Software-Werkzeug Crimson 3.0 vorgenommen. Der unkomplizierte Aufbau und fertige Funktionsbausteine ermöglichen eine Applikationserstellung in wenigen Minuten. Da die Software kostenlos und lizenzfrei ist, lassen sich auch Projekte realisieren, die aus Budgetgründen bislang nicht umsetzbar waren.

Fernseher als Großanzeigen

Statische Großanzeigen und Scada-Monitore können Standard-Fernsehmonitoren weichen, die über DVI/HDMI-Ausgang mit der ProducTVity Station verbunden sind. Die Visualisierung der HD-Großanzeigen findet somit dezentralisiert sowie anlagenspezifisch statt und kann vom Anlagenführer selbst erstellt und angepasst werden. Die Flexibilität der Lösung ermöglicht einen vielseitigen Einsatz im ganzen Werk, nur zwei Hauptkomponenten werden benötigt: die ProducTVity Station und der Fernseher.

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