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Steuern & Vernetzen

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Die richtige Übersetzung ist alles

Text: Rolf Kiefer, IBH Softec Foto: Silvia Jansen; IBH Softec
Verbindungen zwischen PC und Simatic-S7-Steuerungen erfolgen meist über Komunikations-prozessoren. IBH Softec bietet ein kompaktes Ethernet-Profibus-Gateway an, das um einige Features erweitert worden ist.

Um eine Verbindung über größere Entfernungen zwischen dem Rechner und S7-Steuerungen oder zwischen den Controllern herzustellen, wird normalerweise Ethernet TCP/IP benutzt. IBH Softec bringt mit dem IBH Link S7++ und dem IBH Link S7++ HS für die Hutschienenmontage ein kompaktes Ethernet-Profibus-Gateway in einem Sub-D-Gehäuse auf den Markt. Dieses kann über einen Hub, Switch oder direkt mit dem PC verbunden werden, der über eine herkömmliche Netzwerkkarte verfügt. Basis bildet das TCP/IP-Protokoll. So erhält der Anwender die Möglichkeit Fernwartungen über Standard-Router, VPN-Verbindungen oder eine Internetanbindung nutzen.Bei den bisherigen Geräten ist nur eine Clientverbindung von einem oder mehreren PCs zu einer oder mehreren CPUs möglich gewesen. Mit dem neuen Ethernet-Gateway von IBH Softec sind zusätzlich Verbindungen zwischen mehreren CPUs realisierbar. So können mehrere Steuerungen über Ethernet kommunizieren, während Verbindungen von PCs zu Steuerungen bestehen. Mit dem Gateway ist der Betrieb am Profibus DP mit bis zu 12 Mbit/s oder an PPI sowie MPI möglich. Dadurch kann auf einen Kommunikationsprozessor CP verzichtet werden. Auch bestehende Steuerungen können ohne Hardware-�?nderungen vernetzt werden. Das Gerät wird mit der SPS und mit dem Ethernet-Switch oder direkt mit dem PC verbunden. Die Spannungsversorgung erfolgt aus der MPI/DP-Schnittstelle. Der Anschluss an passive Teilnehmer ist über die integrierte 24-V-Anschlussbuchse möglich.

Konfiguration und Kommunikation

Die Konfiguration wird direkt in Step7 oder S7 für Windows vorgenommen. Erwähnenswert ist hier die Unterstützung der Windows7 und Windows8 64Bit Versionen, sowie der Step7 64Bit Version und die bereits erfolgte Integration in das TIA Portal. Neu ist auch die Möglichkeit, die Konfiguration über die Web-Oberfläche vorzunehmen. Über das Ethernet-Gateway kann die Steuerung via Ethernet, ähnlich einem CP, programmiert werden.Eine weitere Neuerung ist das Routing über RFC1006 (Internet Official Protocol Standards). Standard HMI Anwendungen können über den Wandler nicht nur mit direkt angeschlossenen Steuerungen kommunizieren, sondern auch zu Steuerungen in weiter abgesetzten Subnetzen. Neben den Programmierfunktionen sind für HMI-Anwendungen auch Hochsprachenzugriffe über eine mitgelieferte API auf das Gateway möglich.Eine Profibus-Slave-Diagnose, das Setzen von Slave-Adressen sowie weitere Diagnose,- Steuer- und Topologiefunktionen sind möglich. Viele slave-spezifische Parametersätze können über DPV1 gesetzt werden.

Modul für weitere Steuerungen

Durch eine projektierte S7-Verbindung können auch Daten aus einer S5-Steuerung gelesen werden. Dafür steht das Modul IBH Link S5++ zur Verfügung, das direkt auf die TTY-Schnittstelle von S5-Steuerungen aufgesteckt werden kann und somit die S5 ins Ethernet bringt. Neben PG und Fetch/Write Kommunikation, wird auch die Kommunikation über das S7-Protokoll zur S5 gestattet. Die Verbindungen werden dabei wie bei der S7-S7-Kommunikation aufgebaut. Auch in gemischten Anlagen mit S5- und S7-Steuerungen können diese untereinander kommunizieren. Des Weiteren ist es möglich mit dem IBH-Link S7++ und S5 für Windows oder dem IBH-OPC-Server auf eine Simatic- S5-SPS über Sinec L2 zuzugreifen. Der IBH-Link S7++ kann hierzu über die Sinec L2-Schnittstelle an die Simatic-S5-SPS angeschlossen und erlaubt Zugriffe per Ethernet über das Protokoll des CP1430 TCP. Der IBH-Link kann sowohl an einem MPI als auch an einem Profibus-Netzwerk als Server zur Uhrzeitsynchronisation dienen. Die Neuerungen basieren auf einem Treiber sowie einer Firmware, die kostenlos von der Unternehmens-Homepage heruntergeladen werden können.

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