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Aufrüsten statt Erneuern

Text: Patrik Hellmüller, Syslogic Foto: Nastco
Die Entwicklung in der Elektronikbranche schreitet rasch voran. So schnell, dass die Mechanik von Maschinen deren Elektronik meist überdauert. Deshalb ist es oft wirtschaftlicher, bestehende Anlagen mit einem Retrofit zu modernisieren, anstatt sie komplett zu ersetzen.

Unter Retrofit versteht man die Modernisierung oder die Nachrüstung bestehender Anlagen oder Geräte. Dafür sind Rechner erforderlich, die rückwärtskompatibel mit alten Systemen sind und den Retrofit-Anforderungen entsprechen. Im Vergleich zum heutigen Stand, steckte die Computerentwicklung vor zehn bis zwanzig Jahren noch in den Kinderschuhen. Entsprechend schwierig ist es, für in die Jahre gekommene Systeme kompatible Informatikkomponenten zu beschaffen, da diese meist vergriffen sind und nicht mehr produziert werden.

Kompatibel mit alten Systemen

Syslogic unterhält eine eigene Plattformentwicklung und bietet Standardprodukte, die den Retrofit-Anforderungen entsprechen und daher selbst mit Systemen aus den Achtzigerjahren kompatibel sind. Durch diese Kompatibilität erübrigen sich kostenintensive und aufwändige Software-Anpassungen oder gar das Ersetzen ganzer Anlagen. Florian Egger, Vertriebsleiter bei Syslogic, weiß: „Ganze Produktionsanlagen auszutauschen, nur weil elektronische Teilkomponenten vergriffen sind, bedeutet für viele produzierende Betriebe eine wirtschaftlich schwer zu überwindende Hürde. Mit unserem Retrofit-Paket, das sowohl die Rechner als auch die ganze Software-Integration umfasst, bieten wir die Alternative, mit bewährten Maschinen und Software weiterzuproduzieren, bis sich eine Neuanschaffung aus wirtschaftlicher Sicht lohnt“.

Flexible Anpassung

Syslogic hat sowohl Boards als auch verschiedene Box-Rechner für Retrofit-Anwendungen im Programm. Besonders eignen sich nach Angaben des Unternehmens die Reihen CompactMS und CompactM. Letztere werden beispielsweise bei einem Großprojekt eingesetzt, bei dem die Hauptrechner für die Steuerung von Spritzgussmaschinen ersetzt werden sollten. Syslogic hat die Rechner an die Kundenanforderungen angepasst. Entsprechend wurden die Geräte mit einer Vielzahl von Schnittstellen erweitert, darunter eine PS/2- sowie eine TTL-Schnittstelle, vier RS232-Schnittstellen sowie zwei CAN-Interfaces. Darüber hinaus verfügen die Geräte über eine Floppy-Karte. Neben der Fertigung der Geräte übernahm das Unternehmen die gesamte Systemintegration. Dadurch konnte die rentable Produktion mit den bereits bewährten Spritzgussmaschinen aufrechterhalten und Kosten gespart werden. Christian Binder, Geschäftsführer von Syslogic, erklärt: „Durch die immer schneller werdenden Intervalle in der Elektronikentwicklung erlebt der Retrofit-Markt europaweit einen deutlichen Aufschwung. Mit unserer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und im Bau von Industrierechnern haben wir schnell mit speziell auf diese Anforderungen zugschnittenen Produkten reagiert und können so die steigende Nachfrage bedienen“.

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