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Alle guten Dinge sind Drei

Text: Peter Rosenberger für Bihl+Wiedemann
Die Zahl Drei spielt bei der Vernetzung von Aktuatoren und Sensoren eine besondere Rolle. Denn bereits ab drei I/O-Modulen im Feld beziehungsweise drei I/O-Stationen im Schaltschrank lassen sich mit AS-Interface Kosten sparen.

Der Effizienzkiller Nummer eins beim Anschluss von Aktuatoren und Sensoren ist seit langem bekannt: Die konventionelle Verdrahtung hinkt sowohl in Sachen Leistung als auch kostenseitig aktuellen Möglichkeiten hinterher. Doch auch bei der kalkulatorischen Betrachtung verschiedener Bussysteme gibt es Unterschiede: Viele Anwender gingen bisher davon aus, dass sich der Einsatz von AS-Interface erst in Applikationen mit einer größeren Anzahl von Standard- Ein- und -Ausgängen auf der Aktuator-Sensor-Ebene lohnt. Ein konkreter Blick auf die Kosten der jeweils nötigen Bauteile zeigt etwas anderes: Mit AS-i im IP67-Bereich ergeben sich bereits ab drei I/O-Modulen und in IP20-Umgebungen bereits ab drei I/O-Stationen Einsparpotenziale.

Bei konventionellen Feldbussen ist im Schaltschrank für jede einzelne I/O-Station nicht nur ein eigener Buskoppler nötig, sondern auch ein Feldbusstecker, der meist aufwändig konfektioniert werden muss. Bei AS-Interface genügt für das gesamte System ein Gateway. Und das lässt sich genau dort montieren, wo es gebraucht wird, was den Verdrahtungsaufwand reduziert. So lässt sich auch Platz im Schaltschrank sparen: Zum Beispiel mit den Kombimodulen von Bihl+Wiedemann, die bis zu acht Eingänge und acht Ausgänge in einem 22,5 mm breiten Gehäuse vereinen.

Nicht nur, weil IP67-Slaves konventioneller Feldbussysteme generell teurer sind als ihre Pendants für AS-Interface, entscheiden letztere den Effizienzvergleich im Feld zu ihren Gunsten. Auch Einsparungen bei der Hardware spielen eine wichtige Rolle. So sind für den Anschluss eines Feldbusmoduls in der Regel jeweils zwei Stecker sowie zusätzliche Leitungen für die Spannungsversorgung und zwei Feldbusstecker nötig. AS-i-Module lassen sich dagegen ganz einfach per Durchdringungstechnik an das gelbe Kabel anschließen.

Die geringsten Kosten pro Eingang ergeben sich im Feld beim Einsatz von 8E-Modulen von AS-Interface. Der Preisvorteil von AS-i-Lösungen gegenüber allen anderen Feldbussystemen ist am größten, wenn sich in der jeweiligen Anlage der Einsatz von Modulen mit vier Ein- oder Ausgängen anbietet, weil sich die hohen Overhead-Kosten für den Feldbusanschluss in diesem Fall auf weniger Ein- oder Ausgänge verteilen und damit die Bilanz für den konventionellen Feldbus noch ungünstiger machen.

Konventionelle Feldbusmodule müssen in Linie montiert werden, das heißt: Jedes Modul muss mit dem vorhergehenden und mit dem darauf folgenden durch eine direkte Leitung verbunden sein. Bei AS-i sind hingegen beliebige Stiche vom Hauptstrang möglich. Einsparungen ergeben sich daraus zwar hauptsächlich bei Anlagen, die abseits gelegene Module beinhalten, doch macht der Einsatz von AS-i das Netz aus Aktuatoren und Sensoren auch übersichtlicher – und das macht sich unter anderem bei der Fehlersuche im Falle von Störung bemerkbar.

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