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Zugvögel als Zugpferd?

Text: Juliane Witten, A&D
Zugvögel machen sich Jahr für Jahr in Schwärmen auf ihren Weg in den Süden und wieder zurück. Als Individuum kaum denkbar. Was Unternehmen davon lernen können, zeigt ein unterhaltsames Sachbuch auf.

Ein Ziel definieren und es gemeinsam ansteuern, das ist die große Stärke der Zugvögel und viele Unternehmen könnten sich davon eine Scheibe abschneiden. Das Buch Change Management: Das Zugvogelprinzip nutzt diese Analogie zwischen Tier und Wirtschaft für praktische Tipps, die Unternehmen wieder zurück auf die Erfolgsspur bringen sollen.

Denn oft greifen alte Erfolgsrezepte nicht mehr, der Wettbewerb hat auf- oder gar überholt und das schlägt sich irgendwann in negativen Geschäftszahlen nieder. Doch dem Ganzen kann durch rechtzeitiges Umdenken und Veränderungsprozessen zuvor gekommen werden. Die Autoren haben jahrzehntelang Erfahrungen in Unternehmensführung und Psychologie gesammelt und daraus einen Methodenkatalog entwickeln. Sie zeigen auf, wie Führungskräfte notwendige Veränderungen erkennen, alle Beteiligten an Bord holen, erforderliche Handlungen aufeinander abstimmen und den Wandel nachhaltig implementieren können. Dabei werden auch messbare Faktoren vorgestellt. In den elf Kapiteln ist die Rede davon, ein Alignment herzustellen oder das Omertá-Dilemma aufzulösen, dymische Lücken zu errechnen, Handlungsbarrieren zu durchbrechen oder Schwarmintelligenz mit Führunggskompetenz zu kombinieren. Der Leser bekommt viele Denkanstöße auf humoristische Art vermittelt.

Dieter Straub, Frank Kuhnecke, Torsten Kirchmann: Change Management: Das Zugvogel-Prinzip - Notwendige Veränderungen erkennen und gemeinsam umsetzen. Gebundene Ausgabe, 266 Seiten, Carl Hanser Verlag München

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