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Zahlen, bitte!

Text: Text & Foto: Proxia

Die Produktion beim Zulieferer Ferdinand Bilstein ist eng mit den Prozessen seiner Kunden verflochten. "Wir haben eine Liefertreue von über 95 Prozent", betont der Produktionsverantwortliche Stefan Barth. "Unseren Kunden können wir nicht nur das Lieferdatum ihres Auftrages genau mitteilen, sondern sogar die Schicht." Dafür müssen sich die Kennzahlen der Produktion verlässlich ermitteln lassen. "Früher haben die Meister alles eigenhändig gezählt", sagt Barth. "Heute erledigt diese Aufgabe die Software von Proxia." Weil sich die Mitarbeiter nicht mit fachfremden Tätigkeiten aufhalten, steigt die Produktivität. Zudem vermeidet die Software Fehler, die sich bei der manuellen Kennzahlenermittlung einschleichen konnten.

Das Thema Transparenz steht im Fokus: An zentralen Stellen der Produktion, kann jeder Mitarbeiter auf 50"-Bildschirmen ablesen, wo er und seine Gruppe bei der Auftragsbearbeitung, der Produktivität oder auch der Ausschussquote stehen. Die permanente Rückmeldung trägt ebenfalls zu Qualität und Termintreue bei.Zu den wichtigsten Leistungskennzahlen in Barths Verantwortungsbereich zählt die Overall Equipment Effectiveness (OEE). Sie umfasst die Verfügbarkeit von Anlagen, die Ist-Leistung im Vergleich zur Vorgabe und die Qualität der produzierten Teile. Barth bestätigt die Bedeutuhng der Zahlen: "Sie sind nicht nur die Grundlage für all unsere Planungen, sondern auch für das Prämiencontrolling."

"Wichtig ist auch, dass sich die Mitarbeiter nun mit dem Thema OEE beschäftigen müssen", ergänzt Jürgen Döring, Vertriebsleiter West bei Proxia. "Die Mitarbeiter erhalten einen besseren Blick für Zusammenhänge, und das Verständnis, wie sie die Zahlen konkret beeinflussen können."

Ferdinand Bilstein setzt Proxia-Softwarelösungen für verschiedene Aufgaben ein: zur Datenerfassung, für die Feinplanung auf dem Leitstand, zur Auswertung der Kennzahlen oder für die Werkzeugverwaltung. Mithilfe der BDE-Software von Proxia erhält Barth verlässliche Informationen über den Ist-Zustand und behält die Fertigungsaufträge im Auge. Sollte es Probleme geben, warnt das System rechtzeitig, damit geeignete Maßnahmen möglichst schnell greifen können. Darüber hinaus bietet die Software die Möglichkeit, Szenarien in der Fertigung zu simulieren und zu vergleichen und dadurch die geeignetste Vorgehensweise herauszufinden. Im Fall von Verzögerungen können Barth und seine Mitarbeiter eventuelle Auswirkungen auf Liefertermine genau vorhersagen.

Die Proxia-Tools werden auch zur direkten Datenübertragung an CNC-Maschinen sowie zur Betriebsmittelverwaltung eingesetzt. Hier geht es vornehmlich um die Frage, ob Betriebsmittel, Werkzeuge oder NC-Programme sicher bereitgestellt werden und ihre Aufgabe erfüllen, oder ob sie gewechselt werden muss, um die Produktqualität zu gewährleisten.

Neben der eingangs erwähnten Termintreue legt das Unternehmen hohen Wert auf Qualität. "Wir prüfen und dokumentieren jedes Teil, das unser Unternehmen verlässt - bei Bedarf im µ-Bereich und zu 100 Prozent", betont Barth.

Auslastung und Produktivität

Als Tool für die bestmögliche Maschinenbelegung nutzt der Zulieferer die Leitstand-Software von Proxia. Hier hat die digitale Anzeige den tatsächliche Blick auf die Fertigung längst verdrängt. Balkendiagramme zeigen dem Leiter der Fertigungssteuerung den Nutzungsgrad jeder Maschine an, damit er die Maschinenbelegung zeitlich genau festlegen und verschiedene Lösungsansätze gegeneinander abwägen kann. Innerhalb weniger Minuten stehen alle Informationen zur Verfügung, um eine optimale Anlagenauslastung zu ermitteln, exakte Terminvorhersagen zu treffen und die Produktion zu planen.

Um alle geschäftsrelevanten Bereiche des Unternehmens im Zusammenhang zu betrachten, greift das Unternehmen Bilstein auf das ERP-System SAP R3 zurück. Die MES-Software ergänzt dieses um detaillierte Informationen der Produktion und der einzelnen Maschinen. Ein Auftrag wird zunächst in SAP angelegt und mit der integrierten Datenkommunikation des MES-Systemes verarbeitet. Da Proxia ständig Rückmeldung aus der Fertigung erhält, wird der Ist-Zustand der Fertigung mit den Soll-Vorgaben verglichen. Das System erfasst und analysiert die Produktionsdaten und stellt sie übersichtlich dar. Das ermöglicht exakte Wertstromanalysen, ein e exakte Kalkulation der Betriebskosten und eine Steigerung der Produktivität. "Bei der Produktivität rechnen wir mit einer Steigerung von drei bis fünf Prozent jährlich", erklärt Barth. "Ohne die MES-Software ist das nicht zu schaffen."

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