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„Wir bleiben auf unserem Weg“

Text: Fragen: Mathis Bayerdörfer, A&D Foto: Rockwell Automation
Der US-amerikanische Automatisierer Rockwell Automation hat in den vergangenen Jahren sein Engagement in Europa und Deutschland deutlich ausgebaut. Über die Hintergründe, aktuelle Herausforderungen und die weitere Strategie sprach A&D mit Hedwig Maes, dem Europaverantwortlichen des Unternehmens.

A&D: Rockwell Automation hat auf der SPS IPC Drives 2012 viele Neuheiten präsentiert. Was tut sich abseits der Produkte in Ihrem Hause, Herr Maes?

Hedwig Maes: Bei Rockwell Automation ist auch auf der strategischen Seite einiges los. Eines der ganz wichtigen Themen ist der Service. Hier zeigt das Unternehmen großes Engagement, denn wir sind der Meinung, dass der Bereich von großer Wichtigkeit für das Wachstum von Rockwell Automation sein wird. Entsprechend haben wir unser Dienstleistungsangebot an verschiedenen Stellen aufgerüstet: Unter anderem unterstützen wir unsere Kunden bei der Fehlerdiagnose, bei der Planung und Umsetzung von Sicherheitsstrategien und -lösungen oder bieten professionelles Asset-Management an. Für moderne und umfassende Dienstleitungen gibt es momentan wirklich einen stark wachsenden Markt.

Im vergangenen Jahr hat Rockwell Automation mit seiner neuen Midrange-Steuerung verstärkt auch den deutschen und europäischen Maschinenbau adressiert. Sind Sie mit dieser Strategie bislang erfolgreich?

Ja, unsere derzeitige Position auf dem Markt ist gut. Deswegen bleiben wir auf unserem Weg und wollen uns noch weiter in diese Richtung entwickeln und beschäftigen uns intensiv mit den Bedürfnissen des Maschinenbaus. Die Anbieter müssen immer kompaktere Maschinen bauen, dadurch finden wir viele neue Kunden für unser Midrange-System. Natürlich gilt es auch sicherzustellen, dass unsere Produkte bei den Endkunden in den unterschiedlichen Industriezweigen angenommen werden. Wir sind der festen Überzeugung, mit dieser Strategie unsere Position im Markt auch im kommenden Jahr stärken zu können.Rockwell Automation ist also mit seinem verstärkten Fokus auf den europäischen Markt erfolgreich. Was sind Ihre weiteren Ziele in Europa und an welchem Punkt der strategischen Reise steht das Unternehmen momentan?Wir wollen über unsere Position in Europa auch in neue Märkte hineinwachsen. Dabei geht es nicht nur um die asiatischen Schwellenländer. Diese Märkte erleben zugegebenermaßen ein außergewöhnliches Wachstum, aber es gibt noch viele weitere spannende Regionen. So haben wir schon viel Arbeit in unser Geschäft im Mittleren Osten getätigt. Die Türkei, Afrika und Osteuropa liegen ebenfalls in unserem Fokus. Wir gehen im EMEA-Raum also viele Länder an, natürlich mit einer jeweils abgestimmten Strategie. So werden wir diese Märkte Schritt für Schritt auf- und ausbauen.

Ohne kompetente und gut ausgebildete Mitarbeiter werden sich diese Vorhaben nicht umsetzen lassen. Wie wollen Sie diese Herausforderung angesichts des Mangels an Technikern und Ingenieuern meistern?

Natürlich muss man gute Ingenieure finden und sie auch entsprechend aus- und weiterbilden. Die eigentliche Herausforderung ist aber, dass sie auch langfristig im Unternehmen bleiben und sich nicht vom nächstbesten Unternehmen für ein höheres Gehalt abwerben lassen. Sonst muss man wieder und wieder von vorne anfangen. Diese Wechsel sind sehr typisch in Asien, speziell in China, kommen aber durchaus auch im EMEA-Raum vor. Europäische Universitäten unterrichten in der Regel auf einem hohen Level, die Ingenieure hierzulande haben entsprechend gute Fähigkeiten und Kenntnisse. Sie sind die Basis für die vielen technischen Innovationen, die aus Europa kommen, und sind auf dem globalen Arbeitsmarkt sehr gefragt. Aber ich bin überzeugt, dass der wachsende Erfolg von Rockwell Automation in Europa und die von uns gebotenen guten Arbeitsbedingungen Gründe sind, weshalb das Unternehmen für viele Ingenieure und Techniker der richtige Arbeitgeber ist.

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