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Bild: NickR, iStockphoto
Projektplanung

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Schnellstarter

Text: Thomas Michels, Eplan
Wer kennt das nicht: Erst mal schnell ein paar Informationen zusammentragen, dann geht es richtig los. Beim Engineering heißt das oft: Dann geht es komplett von vorne los. Mit dem richtigen Tool lässt sich ein Vorsprung herausarbeiten.

Beim Basic Engineering, die dem klassischen Detail Engineering vorgeschaltete Projektierungsphase, kommen oft noch Tools zum Einsatz, die nur unzureichend in den Engineering-Prozess integriert sind, beispielsweise Excel. Hier werden Definitionen der Feld­instru­mentierung erfasst oder grundlegende Informationen zu Antrieben, wie für Förderstrecken – eigentlich typische Abläufe in der Automation. Für den weiteren Engineering-Prozess ergeben sich aus diesem Vorgehen Medienbrüche, die in Mehrarbeit, Zeitverlust und höhere Kosten münden.

Ein Tool, das bereits in dieser frühen Projektphase den Engineering-Prozess unterstützt, ist Eplan Preplanning. Damit lässt sich die Automatisierungsstruktur einer Maschine oder Anlage bereits sehr früh definieren. Die Software ermöglicht beispielsweise den Import einer ersten Antriebsliste aus der Mechanik, die nur grundlegende Informationen zu den geplanten Antrieben enthält. Auf dieser Basis kann der Projekteur die aus seiner Sicht zentrale Automatisierungsstruktur der Maschine definieren und die Antriebe dementsprechend positionieren. Der Automatisierer reichert im Basic Engineering die Informationen zu Sensoren und Aktoren an, bis er daraus im Detail Engineering die Schaltungsunterlagen erstellen beziehungsweise ableiten kann. Auf diese Weise lassen sich die ersten groben Anforderungen zur Aus­legung von Feldgeräten sammeln und weiter mit detaillierten Spezifikationsdaten ergänzen. Diese Informationen kann der Konstrukteur auswerten und auf Template-Basis verwalten.

Da auch Informationen aus der Maschinen- und Anlagenhierarchie übernommen werden, ergeben sich durch die Einbettung der Geräte in die Vorplanungsstruktur wesentliche Vorteile. Wird zum Beispiel für einen Anlagenbereich in der Metallveredelung die Umgebungstemperatur angepasst, so erfolgt das Update dieser Änderung automatisch in allen zugeordneten Gerätespezifikationen. Auch Änderungen in der Kennzeichnung von Maschinen- oder Anlagenbereichen werden automatisch an die darunter liegenden Komponenten weiter vererbt. Auf dieser Basis wird dann im weiteren Projektierungsprozess die passende Gerätetechnik ausgewählt und mit entsprechenden ergänzenden Bauteil­daten im Projekt hinterlegt.

Aufgrund der umfangreichen Konfigurationsmöglichkeiten bietet Eplan Preplanning die Möglichkeit, die Arbeitsumgebung individuell auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Ob Strukturebenen für Produktionslinien oder Förderstreckenabschnitte: Per System wird die passende Nomenklatur in den Vorlagen hinterlegt, was den Umgang mit diesen Strukturobjekten erheblich vereinfacht. Das gleiche Prinzip gilt auch im Bereich der Planungsobjekte – sogar bis hin zu Eigenschaften. In einer MSR-technischen Projektierungsaufgabe können Vorlagen für unterschiedliche Messstellentypen angelegt und per Drag&drop in die Anlagenstruktur eingebracht werden. Insbesondere in frühen Projektphasen, in denen sich aufgrund der Kundenanforderungen gegebenenfalls das grundlegende Messprinzip ändert, ist diese Arbeitsweise von Vorteil.

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