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Interview

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„Bessere Softwareschulungen reichen nicht aus“

Wo können Maschinen- und Anlagenbauer ansetzen, um ihre Enginieering-Prozesse effizienter zu gestalten? Umfassende Unterstützung für zentrale Konstruktionsaufgaben verspricht das Programm Eplan Experience. Uwe Harder, Leiter Consulting von Eplan, erläutert das Wissenskonzept des Softwareherstellers.
A&D:

Das Konzept Eplan Experience hat nur zum Teil mit der Software zu tun. Wie würden Sie Ausrichtung und Inhalt beschreiben?

Uwe Harder:

Oft passiert es, dass eine sehr komplexe Anwendung angeschafft wird, am Ende aber der Anwender nur einen geringen Teil der vorhandenen Funktionen tatsächlich nutzt, weil er die Möglichkeiten weder kennt noch anzuwenden weiß. So können Sie sich aber nicht im Wettbewerb behaupten, sondern Sie müssen für ein schnelles und effektives Engineering sorgen. Schulungen an der Software alleine werden das Problem nicht lösen. Benötigt wird ein Leitfaden, ein methodisches Vorgehen, um von den bisherigen Abläufen zu einer grundsätzlich effizienteren Arbeitsweise zu finden. Eplan Experience widmet sich dieser grundsätzlichen Frage nach besseren Engineering-Prozessen, indem es funktionale Schulungen an der Software mit methodischen Trainings, beispielsweise zu Normen und Konstruktionsmethodik sowie Engineering-Beratung kombiniert. Wir sehen dies als umfassende Unterstützung für Firmen in ihrer zentralen Konstruktionsaufgabe.

An welche Zielgruppe richtet sich dieses Angebot?

Wir sprechen damit jeden Ingenieur an, der etwas mit Erstellung und Bau von Maschinen und Anlagen zu tun hat. Das können Eplan-Kunden sein, aber auch Interessenten, über alle Industriezweige hinweg, vom kleinen Ingenieurbüro über größere Hersteller von Maschinen und Anlagen bis hin zu Konzernabteilungen. Und das nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Es geht uns darum, in der Industrie eine breite Basis für neue Prozesse zu schaffen, die dann greifen, wenn Industrie 4.0 umgesetzt werden soll. Das geht nur mit einer umfassenden Standardisierung, auch bei den Prozessen.

Wie ist dieser Know-how-Transfer strukturiert?

Die Kundenansprache erfolgt zum Teil über die mehrsprachige Website www.eplanexperience.de. Hier finden Sie grundsätzliche Informationen, Sie können sich darüber aber auch zu den vertiefenden Events anmelden. Da gibt es zunächst die Webcasts, bei denen das Thema via Online-Videokonferenz erklärt wird. Die nächste Stufe bilden die Expertendialoge, das sind eintägige kostenlose Veranstaltungen, auf denen wir thematisch aufzeigen, welche Methoden und Möglichkeiten es gibt, um das Engineering effizienter zu gestalten. Darauf aufbauend bieten wir deutschland- und weltweit so genannte Efficiency Days an. Dabei handelt es sich um Konferenzen an verschiedenen Standorten mit 100 bis 200 Teilnehmern, wo wir mit Vorträgen das Thema vertiefen. Es folgen die Eplan Experience Checks, das sind Consulting-Tage, um das Potenzial des Kunden zu ermitteln, und daran schließt sich die Umsetzung des Consultings in Form von Dienstleistungen direkt vor Ort bei den Kunden an.

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