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Die Visualisierungslösung passt die Darstellung dem jeweiligen Bediengerät an. Bild: Bachmann Electronic
Web-HMI

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Mit Webstandards auf jedes Gerät

Text: Harry Jacob, A&D
Normalerweise sind die Informationen in einer HMI durch den Hersteller klar festgelegt, sowohl was angezeigt wird als auch was der Bediener eingeben kann. Eine Visualisierung auf Basis gängiger Webstandards geht weit darüber hinaus. Sie ist offen für neue Bedienkonzepte und zusätzliche Inhalte und Kommunikationsformen, die auf jedem Smartphone zuhause sind. Dazu zählen neben Audio- und Videodaten sogar Chats.

Für das Bedienen und Beobachten von Maschinen und Anlagen sind meist speziell angepasste Geräte erforderlich, und die Software dazu muss umständlich installiert und verteilt werden. Durch M1 webMI pro von Bachmann ist es möglich, gänzlich ohne einschränkende Zusätze wie Browser-Plugins oder ActiveX die Vorteile der Webtechniken zu nutzen. Über einen sicheren Webserver direkt auf der M1-Steuerung können beliebige Visualisierungsgeräte ankoppeln – bedienen und beobachten, wo und wann immer der Prozess dies fordert. Die Grundlage dafür bildet die konsequente Nutzung von Web-Standards: HTML5 zur Darstellung der Seiten, Javascript für Interaktionen und anwenderspezifische Anfoderungen sowie SVG (Scalable Vector Graphics) für alle grafischen Elemente. So gibt es keinen Qualitätsverlust beim Skalieren und Zoomen.

Integrierte Funktionen

Generell sieht Alexander Höss, Produktmanager für HMI und Scada bei Bachmann Electronic, eine Entwicklung hin zu mehr Kommunikation und weg von fest installierten Displays. „Im Rahmen der Entwicklung von Industrie 4.0 und des Internet of Things werden Anwender zunehmend remote oder mobil auf das HMI zugreifen. Daher ist es entscheidend, dass die Darstellung auf allen Arten von Clients erfolgen kann.“ Die Anforderung des Kunden sei zudem immer öfter, mit eigenen Layouts und Screendesigns arbeiten zu können. Hier gibt es eigentlich keine Anforderungen, die sich nicht mit Javascript lösen lassen. Der Anwender selbst stelle ebenfalls hohe Anforderungen an die Qualität. Dazu zählen laut Höss sowohl ein ansprechendes Layout als auch eine gute Bedienbarkeit des HMI. Bachmann unterstützt seine Kunden deshalb nicht nur auf Seiten der Technik, sondern bietet auch an, die Usability des Bedienkonzepts von entsprechend geschulten Fachkräften schon in einer frühen Projektphase überprüfen zu lassen.

Bestandteil des HMI ist das Software-Oszilloskop Scope 3. Es ermöglicht, Daten auf der Steuerung in Echtzeit mit bis zu 100 µs Abtastrate aufzuzeichnen und direkt in einem Diagramm zu visualisieren. Zum anderen ist es möglich, große Datenarchive per Zeitabfrage nachzuladen und in diesen Aufzeichnungen zu navigieren. Im Mixbetrieb sind sowohl Archiv- als auch Live-Daten in einem Diagramm darstellbar. Über vorgefertigte Komponenten in der Visualisierung wird die Nutzung und Anpassung dieser Funktionen vereinfacht. Für die allgemeine Verwendung solcher Daten der Steuerung steht eine Programmierbibliothek zur Verfügung, die es jedem Anwender erlaubt, eigene User Interface-Komponenten zur Visualisierung der Daten zu erstellen.

Bereit für externe Hilfe

Durch die Offenheit der Visualisierungslösungen von Bachmann Electronic ist es laut Höss auch möglich, externe Tools wie Chatsysteme direkt in die HMI-Applikation einzubinden. Dadurch kann der Anwender im Bedarfsfall ohne großen Aufwand zusätzliche Unterstützung abrufen. Diese kann aus dem eigenen Unternehmen kommen, oder von externen Quellen. Sei es vom Maschinenbauer oder einem Callcenter, das für diese Aufgaben qualifiziert ist.

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