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Stefan Gottwald, Leiter strategisches Management & Marketing Bild: Industrie Informatik
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„MES ist Teil der Firmenkultur“

Text: Stefan Gottwald, Industrie Informatik
Welche Stolpersteine es bei der Einführung einer MES-Lösung gibt und wie man sie umgeht, erläutert Stefan Gottwald, Leiter Strategisches Management & Marketing bei Industrie Informatik.

Ein ideal eingeführtes MES zieht sich als homogene Lösung durch die gesamte Produktion. Es muss sich in eine bereits bestehende Systemlandschaft mit heterogenen Datenstrukturen im Hintergrund einfügen und dafür geeignete Schnittstellen bereitstellen. Zudem bildet es in vielen Unternehmen als strategische Komponente die Basis für geplante Industrie 4.0-Strategien. Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen bereits in frühesten Konzeptionsphasen die Weichen in die richtige Richtung gestellt werden. Ein besonderes Augenmerk muss somit auf die Einbindung aller relevanten Abteilungen im Produktionsbetrieb und deren Erwartungshaltungen gelegt werden. Von der Geschäftsführung, über Produktionsleitung und Arbeitsvorbereitung, bis hin zur IT- und Personalabteilung haben die Mitarbeiter verschiedenste Wünsche und Erwartungshaltungen – und sie alle sollten beachtet und als relevant betrachtet werden. Die Erfahrung zeigt, dass mangelhaft ausgearbeitete Konzepte und nicht erfüllte Erwartungen in spä­teren Umsetzungs- und Betriebsphasen oftmals ein Vielfaches an Aufwand und Kosten erzeugen. Umfassende Konzept-Workshops bereits vor der Implementierung beugen ­einem bösen Erwachen in späten Projektphasen vor.

Jedes MES ist nur so gut, wie es auch bedient wird. Trotz der Tendenz zur automatisierten Datenerfassung und -verarbeitung steht der Mensch im Mittelpunkt der Systemeinführung und -nutzung. Umfassende Schulungen der Nutzer sind somit ein entscheidender Erfolgsfaktor im Einführungsprozess. Ein Unternehmen sollte am Ende der Implementierungsphase selbstständig in der Lage sein, das System parametrieren, bedienen und betreiben zu können. Unsere MES-Lösung Cronetwork zum Beispiel minimiert den Bedarf an Service-Leistungen und ermöglicht es dem Kunden, sich voll und ganz auf den effizienten Einsatz der Software zu konzentrieren. Die Verbesserung der Fertigung ist aber nicht nur eine Frage der Software! Vielmehr sollte sie als Teil einer neuen Firmenkultur angesehen werden, die zwar Software-gestützt arbeitet, aber im Endeffekt vor allem durch die richtige Einstellung des Unternehmens und seiner Mitarbeiter zum Erfolg wird.

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