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MES für Karosseriewerk

Text: Beate Wesenigk, Psipenta
KWD Karosseriewerke Dresden fertigt in Radeberg für die gesamte VW-Gruppe, für viele deutsche Automobilhersteller sowie internationale LKW-Hersteller ein breites Produktportfolio von Strukturblechteilen. Mit einem modernen ERP-System geht hier die Arbeit leichter von der Hand.

Dem vorhandenen ERP-System fehlte eine aktuelle Materialbedarfsplanung. Auch die Auftragsterminierung und Feinplanung waren nicht zufriedenstellend. Bei der Suche nach einem entsprechenden System fiel IT-Leiter Bodo Oppermann vor allem das MES mit dem Leitstand von Psipenta Software Systems auf: „Wir konnten sehen, dass die Darstellung unserer Auffassung von Planung in der Produktion entspricht – eine grafische Plantafel, die ich auch auf Papier bringen kann. Und ich wollte unser ERP-System nicht ersetzen, sondern mit einem MES koppeln.“

Inzwischen entwickelte sich Psipenta/ERP zum akzeptierten Steuerungssystem. Nach einer Kundenbestellung kontrolliert das ERP-System den Bestand, generiert bei Materialdeckung einen Fertigungsauftrag und übergibt ihn dem Leitstand im MES, einschließlich einer Anzahl an Ressourcen wie Werkzeugen mit ihren Zuständen und Standorten, benötigten Materialien sowie entsprechenden Packmitteln. In den Arbeitsplänen des MES ist hinterlegt, auf welchen Maschinen der Auftrag im Normalfall produziert wird. Dort steht er dann im Arbeitsvorrat und die Werker können ihn in einer vernünftigen zeitlichen Reihenfolge auf den entsprechenden Pressen einplanen. Sobald die Bestellung disponiert ist, wird sie an die BDE weitergegeben. Etwa eine halbe Stunde nach Schichtende übergibt die BDE ihre Informationen an den Leitstand, der den Fortschritt des Auftrags visualisiert. Parallel dazu meldet das System alle aufgelaufenen Zeiten ans ERP-System. Zudem lassen sich alle Informationen für eine Vielzahl von Reports abrufen.

Die wichtigste Verbesserung besteht darin, dass alle Informationen allen zur Verfügung stehen, die sie brauchen: man sieht das gesamte Layout des Presswerks – einschließlich der Maschinen, nach ihrem Status farbcodiert – vor sich. Ein Klick auf eine Maschine zeigt sofort die Informationen über ablaufende oder anstehende Fertigungsaufträge, Auftragsmengen usw. Für das Management und Controlling ist so ein schneller Überblick über die aktuelle Situation möglich.

Oppermann ist zufrieden: „Die Leute wissen, was sie tun. Häufig bieten sie mehrere unterschiedliche Lösungen für ein Problem an, von denen man gemeinsam die optimale findet. Das ist partnerschaftliches Arbeiten.“

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