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Die Berechnung der kürzesten Strecke ist oft zeitkritisch. Besser ist rechtzeitig die zweitbeste Lösung zu erreichen, als das ideale Ergebnis zu spät. Bild: Arelion
Optimierungssoftware

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Kurze Wege, schnelle Prozesse

Die wachsende Informationsflut ist an manchen Stellen in der Produktion kaum noch zu bewältigen. Teils dauern die Berechnungen zu lang, als dass das Ergebnis noch relevant wäre. Arelion, hervorgegangen aus einem Forschungsprojekt der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) mit Siemens, bietet deshalb eine Optimierungs-Software an, die flexibel und zeitnah die bestmögliche Lösung auch für komplexe Aufgaben liefert, beispielsweise die günstigste Streckenführung für intralogistische Prozesse unter Berücksichtigung der möglichen Beladung.

Der besondere Clou dabei: Das Programm nutzt dazu das Fachwissen und die Erfahrung der Prozessbeteiligten. So kann der Arelion Optimization Core helfen, Zeit, Kosten und Wege zu sparen und gleichzeitig die Produktivität zu erhöhen. Je nach Rechenkapazität liefert das Programm Ergebnisse innerhalb von wenigen Sekunden und schafft damit die Gelegenheit, auch noch auf Änderungen flexibel einzugehen.

Der heuristische Ansatz des Arelion Optimization Core will nicht das theoretische Optimum erreichen, sondern in möglichst kurzer Zeit eine für die jeweilige Situation bestmöglich geeignete Lösung finden. Die Software nutzt dazu so genannte Solving Units beziehungsweise virtuelle Experten, welche beliebige Lösungsstrategien abbilden können. So ist es auch möglich, eine planerische Aufgabenstellung ganzheitlich zu betrachten. Das heißt, dass beispielsweise Streckenführung und Beladung nicht separat, sondern in Bezug zueinander berechnet werden, man spricht von integrierter Planung. Hierdurch entstehen später keine Konflikte und die ideale Route für die gegebene Beladung kann erstellt werden.

„Man kann sich die Funktionsweise vorstellen wie eine Diskussion verschiedener Fachleute, die ihre unterschiedlichen Schwerpunkte und Anforderungen auf einen gemeinsamen Nenner bringen müssen“, erklärt Norbert Lebersorger, Geschäftsführer des Unternehmens. Ein wesentlicher Kernaspekt der Software ist, dass auch das tatsächliche Know-how des Kunden in Solving Units einbezogen wird. Damit lässt sich der Erfahrungsschatz des Betriebs in die Lösungsfindung mit einbinden. Oft haben die Mitarbeiter selbst gute Lösungsideen, die bislang nicht in einer Software umgesetzt werden konnten. Ebenso werden auch die Schnittstellen für den Im- und Export der Basisdaten beziehungsweise der Ergebnisse auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten, so dass eine maßgeschneiderte Software für eine konkrete Aufgabe entsteht.

Logimat, Halle 7, Stand C44; Vortrag am 10.2.2015 um 16:00 h im Forum III, Halle 7

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