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„Die Folgekosten der Dienstleistungen dürfen die eingesparten Kosten nicht wieder auffressen“ Jörg Friese, Geschäftsführer der Wisag Automatisierungstechnik Bild: Wisag Industrie Service
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Geringe Investition für langfristige Energieeinsparung

Text: Jörg Friese, Wisag Automatisierungstechnik
Bei vielen Unternehmen steht Energieeffizienz in der Prioritätenliste nicht sehr weit oben. Doch selbst KMUs können mit wenig Kosten und ein bisschen Umstellung in der Organisation einiges einsparen. Jörg Friese, Geschäftsführer der Wisag Automatisierungstechnik, erklärt wie.

Energiesparend und umweltschonend zu produzieren ist für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zunehmend wettbewerbsentscheidend. Laut der deutschen Energie-Agentur Dena können mit energieeffizienten Maßnahmen Kosten- und Energieeinsparungen von über 20 Prozent erzielt werden. Das Thema Energieeffizienz spielt innerhalb der Betriebe jedoch selten eine Rolle, da Entscheidungen immer noch auf Grundlage von Amortisation der Investitionen sowie der Produktivität gefällt werden.

Die Verantwortlichkeiten sind weder klar definiert noch wird die Motivation der Mitarbeiter, Energie zu sparen, in irgendeiner Art und Weise unterstützt oder gefördert. Daher muss das Thema Energieeffizienz in einem ersten Schritt als unternehmensinterner Geschäftsprozess integriert werden. Nur eine Anpassung der Organisation wird kontinuierlich zu Einsparungen führen. Hat man im Unternehmen ein Bewusstsein für Energieeffizienz geschaffen, Verantwortlichkeiten geregelt und Potenziale erkannt, können im zweiten Schritt Maßnahmen erarbeitet werden. Diese müssen dann durch einfache Visualisierung im Nachgang intuitiv zu kontrollieren sein, um hier die Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Erst dann können Einsparpotenziale dokumentiert und realisiert werden.

In vielen Gebäuden wird trotz Gebäudeleittechnik und entsprechender Mess- und Regeltechnik ein unwirtschaftlicher Anlagenbetrieb häufig nicht erkannt. Schlecht parametrierte Regler, falsch eingestellte ­Zeitschaltprogramme oder andere ungewollte Zustände in der Anlage werden nicht als Störung identifiziert, führen jedoch fast immer zu ­einem unnötig hohen ­Energieverbrauch. Um zu einer maßgeblichen Verbesserung der Energieeffizienz eines Gebäudes beizutragen, bieten wir gerade kleinen und mittleren Unternehmen das Gebäudeleittechniksystem Inscontrol-SL an. Die fabrikatsunabhängige Software ermöglicht dem Betreiber durch einfache Überwachungstools, wie eine Energiesparampel oder ein Energiecockpit, nachhaltig Energieeffizienz umzusetzen.

Durch ihre Skalierbarkeit kann die Software auch ausschließlich als kostengünstiges Energiecontrolling eingesetzt werden. Das weitverbreitete Vorurteil, dass man nur mit hohen Investitionen nachhaltig Energie sparen kann, wird damit ad absurdum geführt. Die Investition in eine angemessene Energie­management-Software ist mit relativ ­geringen Kosten verbunden. Die Folge­kosten der internen und externen Dienstleistungen dürfen die eingesparten Kosten nicht wieder auffressen. Damit können Unternehmen auch mit geringen Investitionen nachhaltig energieeffizient handeln. Unsere Aufgabe als Industriedienstleister ist es, Impulse zu geben, um Energieeinsparpotenziale aufzudecken und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Bei allem, was man tut, darf man nie vergessen, dass die Technik dem Menschen das Leben erleichtern und nicht erschweren soll.

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