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Die Vision MES 4.0

Text: Nadja Neubig, MPDV
Angelehnt an das Motto der Hannover Messe will ein MES-Zukunftskonzept die einzelnen Handlungsfelder sukzessive mit Leben füllen.

Im Vergangenen Jahr hat MPDV sein Zukunftskonzept MES 4.0 vorgestellt, um entsprechende Ansätze für visionäre Fertigungskonzepte wie Industrie 4.0 zu unterstützen. Als Kernthemen wurden dabei Interoperabilität, Flexibilität, Management-Support, Online-Fähigkeit, Integratives Datenhandling, Horizontale Integration, Dezentralität, Mobilität und Unified Shopfloor Connectivity benannt. Für das laufende Jahr stehen zwei konkrete Bausteine im Fokus.

Damit Maschinen über ein MES-System miteinander kommunizieren können hat MPDV unter dem Begriff Universal Machine Connectivity for MES (UMCM) einen ersten Schritt in Richtung standardisierte Kommunikation getan. Ein allgemeiner Standardisierungsgedanke ist zwar bei OPC / OPC-UA erkennbar, geht aber nicht weit genug. So decken die meisten Standards lediglich die Transportschicht, nicht aber die Anwendungsschicht ab. Dabei definiert UMCM auf Basis der VDI-Richtlinie 5600 ein einfaches Datentelegramm, welches in den meisten Fällen ausreichend für die Kommunikation einer Maschine mit einem MES ist. Neben einem Zeitstempel werden zum Beispiel Zählerstände, der Maschinenstatus, Mengen und Prozesswerte übergeben. Als Transportschicht werden gängige Standards wie XML oder OPC / OPC-UA genutzt.

Die neuen Smart MES Applications (SMA) ermöglichen das mobile Handling von Fertigungsdaten und ergänzen die MES-Lösung Hydra. Dahinter verbirgt sich ein Set von Apps für SmartPhones und Tablets, das Funktionen zur Erfassung, Auswertung und Darstellung von Daten auf einem mobilen Gerät zur Verfügung stellt. SMA integriert sich nahtlos und deckt alle produktionsnahen Bereiche ab. Beispiele für mobile Funktionen sind der Fertigungs- und Kennzahlenmonitor, der Instandhaltungskalender sowie die Personalzeiterfassung.

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