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Bild: LeoWolfert, iStock
Cloud-Lösung

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Ab in die Cloud

Text: Wolfram Hofelich, Lütze
Die Mehrheit der deutschen Mittelständler hat noch eher wolkige Vorstellungen von Cloud-Lösungen, zumindest herrscht meist große Skepsis und Zurückhaltung. Ein Hersteller hingegen lagert die E-Mail-Services erfolgreich in die Cloud aus, samt weiterer Dienste für effizientere Kommunikation und Zusammenarbeit im Unternehmen.

Viele wachsende mittelständische Unternehmen dürften dieses Problem kennen: Die Anforderungen an IT-Infrastrukturen werden anspruchsvoller, die Mitarbeiter wollen auf dem modernsten Stand sein. Markus Frank, Leiter IT bei Lütze, denkt zurück: „In der Unternehmens-Gruppe haben wir viele internationale Niederlassungen. In jedem Standort IT- Infrastrukturen zu betreiben, war aufwändig und kostete viele Ressourcen.“ Das Ziel war klar: Steigerung der Effizienz durch konsolidierte, einheitliche Services, transparente Kosten und mehr Sicherheit. Nur, wie ließe sich das effektiv und effizient vereinheitlichen: Will man im Unternehmen die Ressourcen für die geforderten Dienste wie bisher selbst bereitstellen? Oder sollte besser eine hybride Cloud-Infrastruktur aufgebaut werden?

Nicht alle internen IT-Dienste eignen sich zur strategischen Auslagerung – einige aber sehr wohl. „E-Mail zum Beispiel muss man wirklich nicht lokal selbst betreiben“, meint Markus Frank. „Besser und kosteneffizienter kann das ein Serviceanbieter wie Microsoft darstellen, der auch Hersteller der im Unternehmen eingesetzten E-Mail-Software Exchange ist “. Kostenseitig ist das eine einfache Rechnung: Um dasselbe Level zu erreichen, bietet Microsoft einen Service an, für den intern viel Geld aufgewendet werden müsste. Mit der Cloud-Lösung Office 365 kann so der Service E-Mail realisiert werden.

Standardisierter Service für alle

Mit dem Microsoft Cloud-Paket Office 365 nutzt die gesamte Gruppe verschiedene Dienste. Tools wie Skype for Business ermöglichen mit Instant Messaging, Voice Calls und Videokonferenzen in HD ein ganz neues Zusammenarbeiten rund um die Welt.

Datenschutz – aber sicher

Wie aber sieht es mit den verbreiteten Zweifeln an der Datensicherheit aus? Die Rechenzentren in Dublin und Amsterdam unterliegen dem rigorosen europäischen Datenschutz. Und als einer der größten Provider von Cloud-Services ist Microsoft von 28 europäischen Datenschutzbehörden und der Europäischen Kommission anerkannt. Da das Unternehmen um die hochgradig sensiblen Kunden in Deutschland weiß, siedelt es demnächst hierzulande ein eigenes Rechenzentrum an. Lütze nimmt die Datensicherheit sehr ernst: Jährliche IT-Audits mit ISO-Zertifizierung sind so selbstverständlich, wie ein externer Datenschutzbeauftragter.

Schnell angeschlossen

Es brauchte initiale Anpassungen und Anschaffungen, um die vorhandenen Strukturen mit der Cloud zu verbinden. Man entschied sich für Bechtle als Implementierungspartner. Im August 2014 hatte das IT-Team die Cloud-Migration gestartet. Inklusive Initialisierungsphase wurde das Projekt innerhalb von 18 Monaten für die gesamte Lütze-Gruppe durchgeführt.

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