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Was kommt nach der Fertigungsindustrie?

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Lapp erweitert F&B-Angebot

Text: Simone Käfer, A&D

Obwohl die Food&Beverage-Branche mit einem Umsatz von rund 175 Milliarden Euro die viertgrößte Industrie in Deutschland ist, macht sie vom Umsatz des Kabelherstellers Lapp gerade mal zwei Prozent aus. Das soll sich ändern. Laut des Vorstands Technik und Innovation, Georg Stawowy, soll mit einem neuen Portfolio speziell für dieses Industriesegment der Umsatz bis 2020 auf fünf Prozent, also 100 Millionen Euro, steigen.

Aber so einfach machen es die Hygieneanforderungen der Branche nicht. Anstatt der Griffigkeit zählt bei einer Hutmutter für eine Kabelverschraubung in der Lebensmittelindustrie, dass sie besonders gut zu reinigen ist. Daher benötigt sie eine hohe Widerstandskraft gegen Reinigungsmittel und Chemikalien. Außerdem sollte sie möglichst wenig Ecken und Kanten aufweisen und nicht rau sein, so dass sich Lebensmittelreste oder Keime nicht so gut festsetzen können. Damit sich Anwender sicher sein können, dass Lapp-Produkte auch die EHEDG -Anforderungen zum hygienischen Design erfüllen, lässt der Kabelhersteller sie im Hygienic Design Institut von Weihenstephan testen. Skintop Hygienic zum Beispiel wurde dort mehreren strengen Testläufen unterzogen, bevor sie das EHEDG-Siegel bekam.

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