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Panorama

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VIP 2013: Von Frankenstein zu Industrie 4.0

Text: Mathis Bayerdörfer, A&D Fotos National Instruments
Ab 23. Oktober findet zum 18. Mal der Kongress Virtuelle Instrumente in der Praxis, kurz VIP, statt. Dem diesjährigen Motto All Systems go folgend, greift der Veranstalter National Instruments nicht nur den Trend Industrie 4.0 auf.

Mit Ausrichtung der Industrie auf Industrie 4.0 treten weitere Schlagworte in den Vordergrund. Neben dem Internet der Dinge ist das vor allem der Begriff Cyber-Physical Systems (CPS). Als Zähmung des Dr. Frankenstein beschreibt Alberto Sangiovanni-Vincentelli die Entwicklung solcher Systeme. Der Professor der Berkeley University zeichnet in seinem Leitvortrag auf dem VIP-Kongress 2013 von National Instruments (NI) eine entsprechende Zukunftsvision samt der Herausforderungen.

"Aufgrund der Konvergenz zwischen der IT-Welt und der Mess- und Automatisierungstechnik spielt das Thema CPS auf dem VIP-Kongress eine ganz besondere Rolle", lässt Rahman Jamal, Technical und Marketing Director Europe bei NI, durchblicken. Viele Beiträge greifen entsprechende Aspekte auf und sogar ein eigener Vortragsblock über CPS als Innovationstreiber für die Industrie wird angeboten. Auch in seiner Keynote mit Ausblick auf neue Produkte und Applikationen greift Jamal CPS und Industrie 4.0 als Schlüssel für die Zukunft auf.

Software im Mittelpunkt

Weil in diesem Zusammenhang auch die Bedeutung der Software stetig wächst, geht Dr. James Truchard, CEO und Mitbegründer von NI, in einem weiteren Leitvortrag auf diesen Trend ein und stellt dar, warum die Software zunehmend über die Fähigkeiten der Hardware bestimmt. Als Beispiel für daraus resultierende softwarezentrische Systeme nennt Jamal das moderne Smartphone: "Jede App verleiht dem Gerät ein anderes Gesicht. Diesen Ansatz praktizieren wir auch mit unseren Implementierungswerkzeugen und richten Labview sowie unsere Hardware-Plattformen konsequent darauf aus."

Gewicht der Lehre

Weil CPS in Forschung und Lehre bereits stark verankert ist, bildet dieser Vortragsblock die Brücke zum Dozenten- und Ausbildungstag auf dem Kongress. In diesem Rahmen wird auch die Embedded-Hardware NI myRIO vorgestellt, die Studenten bei der schnellen und kostengünstigen Entwicklung komplexer technischer Systeme unterstützt. "Das Vortragsangebot an Dozenten und Ausbilder ist mittlerweile als integraler Bestandteil voll in den VIP integriert", bekräftigt Jamal die Ausrichtung. Auch abseits des dritten Kongresstags lasse sich die Ausrichtung auf Forschung, Lehre und Industrie, sowie auf die einzelnen Anwendungen nicht mehr trennen. "Überall dort, wo es zu messen, steuern, regeln oder überwachen gilt - von der klassischen Messtechnik und Automatisierung, über Energie-Management und Embedded Design bis hin zu Robotik und Mechatronik - sind wir mit unserem Graphical System Design unterwegs", zeigt Jamal das gewachsene Labview-Spektrum auf.

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