Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Lenze-Vorstandsvorsitzender Christian Wendler
Lenze zieht Bilanz

0 Bewertungen

Umsatzrekord und höhere Profitabilität

Die Lenze-Gruppe meldet für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2015 einen Umsatzrekord von über 634 Millionen Euro. Dieser liegt rund 4 Prozent über dem Vorjahreswert von 610 Millionen Euro. Damit sei der Hersteller von Motion Centric Automation gegen den Trend gewachsen, so Vorstandsvorsitzender Christian Wendler bei der Vorstellung der Zahlen. Er verwies auf den volatilen Markt, der im Berichtszeitraum geprägt war von der europäischen Staatsschuldenkrise, dem Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, dazu den Bürgerkriegen im Nahen und Mittleren Osten sowie in Nordafrika.

Trotzdem habe man gerade in den Schwellenländern sowie in den Staaten Südeuropas, aber auch in Benelux, China und den USA gute Erfolge erzielt. Der Hersteller hat sich nach Wendlers Worten frühzeitig auf diese Situation eingestellt und seine Kosten rechtzeitig reduziert. So sei auch das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) überproportional gestiegen, von knapp 43 Millionen Euro im Vorjahr auf beinahe 47 Millionen Euro im abgelaufenen Geschäftsjahr – ein Plus von rund 10 Prozent. Das Konzernergebnis nach Steuern lag bei mehr als 29 Millionen Euro, im Vorjahr waren es über 26 Millionen Euro.

Wendler verwies darauf, dass Lenze in den vergangenen Jahren 80 Millionen Euro aufgewendet hatte, um die Kapazität an bestehenden Standorten zu erhöhen und neue Niederlassungen zu schaffen. Diese Strategie werde fortgesetzt. „Wir wollen unsere positive Entwicklung weiter dynamisieren“, kündigte der Vorstandsvorsitzende an. Dazu zählt auch der Aufbau von 100 neuen Stellen in kundennahen Bereichen wie Service- und After-Sales-Netzwerk. Schwerpunkt der Investitionen bleibe Mitteleuropa.

Auch in Forschung und Entwicklung wird weiterhin investiert. Insbesondere die Frage, wie eine intelligente Fabrik gestaltet sein solle, steht dabei im Mittelpunkt. Dabei werde man genau auf die Bedürfnisse des Marktes achten, erläuterte Wendler: „Eine Innovation ist nur dann ein echter Fortschritt, wenn sie einen Wert für den Kunden hat und nicht einfach nur das technisch machbare darstellt“.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Hersteller ein Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich, während die Prognose für den Weltmarkt leicht negativ ist. Durch die gute Marktposition, den kontinuierlichen Ausbau des Produktportfolios und die weitere Internationalisierung ist der Lenze-Vorstand aber zuversichtlich, dass neben dem Umsatz auch die Rendite weiter gesteigert werden kann.

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben