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Bild: Destatis / ZVEI
Elektroexporte

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Starkes Wachstum im April

Nach einem ersten Quartal mit hohen Zuwächsen ist auch im April der Export deutscher Elektroprodukte überdurchschnittlich angestiegen. Gegenüber dem Vorjahr betrug das Plus 6 Prozent, die Exporte stiegen auf 13,5 Milliarden Euro. Im gesamten ersten Quartal lag das Wachstum bei 7,2 Prozent. Noch schneller gestiegen waren die Importe, im April um 13,2 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro, im ersten Quartal um 12,2 Prozent.

Schaut man sich die verschiedenen Märkte an, zeigen sich große Unterschiede. So hat der Euroraum insgesamt nur 1,0 Prozent mehr Elektroartikel bezogen als im Vorjahr. Deutlich stärker, mit 6,9 Prozent, wuchsen die Exporte in Länder außerhalb des Euroraumes. Größter Abnehmer mit rund 1,3 Milliarden Euro sind inzwischen wieder die USA, das Wachstum im April lag bei 18,0 Prozent, während China, mit 1,2 Milliarden Euro auf Platz 2, nur um gut 2 Prozent zulegen konnte. Die höchsten Wachstumsraten verzeichneten hier die Türkei mit +27,0 Prozent, Polen mit +35,8 Prozent und Mexiko mit +41,2 Prozent. Auf der anderen Seite gab es in Brasilien und Schweden starke Einbrüche von mehr als 16 Prozent. Und auch der embargo-bedingte Rückgang der Exporte nach Russland setzte sich fort: -40,2 Prozent.

Innerhalb der Eurozone gab es ebenfalls sehr heterogene Entwicklungen. Das größte Wachstum – bei niedriger Ausgangsbasis – wiesen Litauen (+127,3 Prozent) und Irland (+22,2 Prozent) auf. Aber auch Italien, mit Importen von annähernd 700 Millionen Euro auf Platz 7 im Ranking der Abnehmerländer, weist mit einer Zunahme um 10,2 Prozent eine sehr positive Entwicklung auf. Nicht ganz so extrem wie im Rest der Welt fallen die Rückgänge aus. Hier finden sich auf den letzten Plätzen die beiden Import-Leichtgewichte Slowenien mit -10,5 Prozent und Estland mit -13,4 Prozent) sowie Belgien mit -13,7 Prozent.

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