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Science-Fiction für die Industrie

Text: Simone Käfer, A&D Fotos: A&D
In Ladenburg bei Mannheim liegt das Forschungszentrum von ABB. Aktuell beschäftigt man sich dort mit Energiemanagement, Gestensteuerung und Mensch/Maschine-Kooperation.

Passend für die Generation Touch ist das ABB-interne Energiemanagement-System über einen Bildschirm bedienbar. An den eigenen Anlagen wird das System quasi für künftige Nutzer entwickelt und getestet. Mit dem installierten Touch-Monitoring-System wird das Betriebsverhalten von räumlich getrennten Photovoltaikanlagen überwacht und Abweichungen analysiert. Dazu verwendet ABB die SPS AC500 als dezentralen Daten-Logger von meteorologischen und anlagenspezifischen Informationen. Die Daten werden an das Prozessleitsystem Symphony Plus weitergeleitet, das sie unabhängig von der Anlagengröße aufbereitet, darstellt, analysiert und archiviert. So wird hier zentral dezentral Erzeugt und überwacht. Eine von dem Spielekonsolen-Hersteller Nintendo und unzähligen Privatpersonen getestete Sprach- und Gestensteuerung soll bald Prozessleitwarten erobern. Besonders bei Teams aus mehreren Experten, die unter Zeitdruck versuchen schwierige Situationen in den Griff zu bekommen, macht die natürliche Interaktion mit Großbilddarstellungen den entscheidenden Unterschied aus. Über Zeige- und Auswahlgesten des rechten Arms oder durch Sprachsteuerung können Nutzer navigieren, Informationen einblenden oder Darstellungen zwischen Großbildschirm und einzelnen Bedienarbeitsplätzen hin- und herschieben. Sie können so die Großbilddarstellung gemeinsam und von unterschiedlichen Orten in der Warte interaktiv verwenden. Viele zucken zurück bei dem Gedanken, mit einem Roboter die Werkbank zu teilen. Aber genau so sieht die Zukunft aus. Daher arbeitet ABB im Projekt Rosetta an Normen, die eine solche Kollaboration ermöglichen. Man machte sich zum Beispiel Gedanken über das Aussehen eines Roboters: Manche Farben wirken auf Menschen bedrohlich, andere nicht. Auch die Form ist wichtig, denn kommt man sich in die Quere, könnte es zu Verletzungen und Beschädigungen kommen. Außerdem erschrecken die ruckartigen Bewegungen der Roboter ihre menschlichen Kollegen. Um die Bewegungen natürlicher zu machen, wurden Werker während der Arbeit aufgenommen und deren Bewegungsabläufe auf die Roboter übertragen.

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