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So präsentierte sich Schmerlsal in den 60er Jahren.... Bild: Schmersal
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Schmersal wird 70

Die eigentümergeführte Schmersal-Gruppe mit Sitz in Wuppertal feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Doch der Spezialist für Maschinensicherheit ruht sich nicht auf dem Erfolg der vergangenen Jahre aus, sondern will weiter zulegen. Im Jubiläumsjahr gilt es, die Präsenz in internationalen Märkten weiter auszubauen und die führende Position als Systemanbieter für sicherheitstechnische Lösungen zu stärken.

Den Grundstein für die Schmersal-Gruppe legten im August 1945 die Brüder Kurt Andreas Schmersal, Textilkaufmann, und Ernst Schmersal, Mechanikermeister. Das Unternehmen K.A. Schmersal produzierte zunächst in Wuppertal-Elberfeld Komponenten für den Aufzugbau. Die Nachfrage für diese Produkte war groß: Zwei Drittel der Stadt waren nach dem Krieg zerstört, und in vielen öffentlichen Gebäuden mussten Aufzüge repariert oder wieder in Betrieb genommen werden.

Anfang der 50er Jahre produzierte Schmersal zunehmend mechanische Schaltgeräte, vor allem Endschalter. Vor 60 Jahren, am 3. November 1955, wurde das erste Patent veröffentlicht, inzwischen hält das Unternehmen fast 300 Patente. In den 70er Jahren begann Schmersal mit der Entwicklung und Produktion von elektronischen Näherungsschaltern. Heute fokussiert das Unternehmen seine Entwicklungsanstrengungen auf elektromechanische und elektronische Sicherheitsschalter sowie auf Sicherheitssteuerungen.

Mit Philip Schmersal trat 2007 die dritte Inhabergeneration in die Geschäftsführung der Schmersal-Gruppe ein. Heute verfügt der Hersteller über insgesamt sieben Produktionsstandorte in Europa, Asien und Südamerika und ist mit Tochtergesellschaften und Handelsvertretungen in mehr als 60 Ländern präsent. Im vergangenen Jahr erwirtschafteten weltweit 1750 Mitarbeiter einen Gesamtumsatz von rund 210 Millionen Euro.

Und die Weichen für eine strategische Neuausrichtung sind bereits gestellt. So kündigte Philip Schmersal an: „Wir wollen unseren Kunden ganzheitliche Lösungen bieten. Dazu gehören auch das Safety Consulting, also die fachkundige Beratung unserer Kunden, und das Application Engineering, wobei hier die Umsetzung von sicherheitstechnischen Lösungen im Vordergrund steht. Wir begleiten unsere Kunden vom Erstkontakt bis zur Inbetriebnahme“.

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