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Panorama

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Rettet die Rentiere!

Text: Simone Käfer, A&D
Um Nahrung in der aktuell vorherrschenden Jahreszeit zu finden, wandern Rentiere durchaus bis zu 5000 km. Eine beachtliche Leistung. Die Tätigkeit aber, für die sie am bekanntesten sind, ist ihre Arbeit im Dienste des Weihnachtsmannes. Da sie dabei aber auch großer Gefahr ausgesetzt sind, wird bereits an automatisierten Helferlein gearbeitet.

In der Weihnachtszeit haben Rentiere einen harten Job: Wie Pferde vor einen Schlitten gespannt, fliegen sie diesen mit dem Weihnachtsmann und Geschenken beladen um die Welt. Innerhalb einer Nacht wollen rund 400 Millionen Kinder weltweit beschenkt werden. Dank der Zeitverschiebung haben Rentiere und Weihnachtsmann dafür 31 Stunden Zeit, also etwa eine tausendstel Sekunde pro Kind. Für die Zugtiere bedeutet das einen Sprint von 1,3 km von Dach zu Dach mit 1040 km/s – weit jenseits der Schallgeschwindigkeit. Und das auch noch mit einem 378 000 t schweren Schlitten.

Wie viel Joule die vordersten Tiere dabei absorbieren müssen, darüber sind sich die Experten nicht einig. Sicher ist aber, die Rentiere würden in einem Feuerball aufgehen.

Aber keine Panik! Endlich hat die Menschheit ein Mittel gegen ihre egoistische Verheizung der nordischen Elche entwickelt. Die Deutsche Post hat bereits Pakte liefernde Flugroboter getestet. Und diesen Sommer wurden auf der Messe Developer Week in Nürnberg einige Transportdrohnen vorgestellt. Leider ließen ihre Navigationskünste noch zu wünschen übrig – den Kamin würden sie nur durch Zufall treffen. Aushelfen könnte ihnen der Roboter von Hideyuki Tsukagoshi. Am Tokyo Institute of Technology entwickelte der Japaner einen türenöffnenden Retter. Bis Paketlieferant und Tür-Butler zusammenfinden kann es aber noch dauern. Jetzt nicht verzweifeln! Um die Rentiere vorm sicheren Weihnachtstod zu bewahren, gibt es eine Alternative mit langer Tradition: Einfach wieder ans Christkind glauben.

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