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Bild: Plassen Verlag
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The Second Machine Age

Text: Regina Levenshtein, A&D
Was hat die Dampfmaschine mit Siri gemeinsam? Beide sind auf ihre Weise Meilensteine des Maschinenzeitalters, Produkte einer Technik-Evolution, die mit Siebenmeilenstiefeln voranschreitet. Doch wie geht es weiter?

Murphy's Law kennt jeder Pechvogel nur zu gut. Computer-affinen Zeitgenossen dürfte auch Moore's Law geläufig sein: Dieses Gesetz besagt, dass sich etwa alle 18 Monate die Kapazität von Computern verdoppelt. Doch auch die Gesellschaft bleibt angesichts dieser rasanten Entwicklung nicht auf der Strecke. Blicken wir aus unserer heutigen Welt, die geprägt ist von Apps, Big Data und IoT, 50 Jahre in die Vergangenheit, gleicht dies einem Abstecher ins finstere Mittelalter. Noch abstrakter gestaltet sich der Blick in die Zukunft, es drängt sich die Frage auf: Wie weit denn noch?

Das Autorenduo Erik Brynjolfsson und Andrew McAfee hat in seinem Bestseller beide Perspektiven betrachtet. Neben einem Abriss der vergangenen Etappen, die zum heutigen technischen Stand geführt haben, erstellen sie anhand von Statistiken Prognosen, wie die Entwicklung weiter gehen könnte. Dabei konzentrieren sie sich nicht nur auf die reine Technik, sondern rücken die Auswirkungen der digitalen Revolution in den Fokus: für die Wirtschaft, die Politik, das tägliche Leben im Allgemeinen. Neue Arten der Kommunikation, immer mehr Produktivität, (fast) unbegrenzte Möglichkeiten ... dennoch wird nicht außer Acht gelassen, dass auch im zweiten Maschinenzeitalter die Technik nicht unfehlbar ist. Für Risiken und Nebenwirkungen enthält das Buch auch Strategien, wie die Menschheit mit dem Wandel Schritt halten kann.

Brynjolfsson, Erik; McAfee, Andrew: The Second Machine Age; 368 Seiten, 24,99 Euro; Plassen Verlag.

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