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Positiver Geschäftsbericht

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PSI vorsichtig – trotz guter Zahlen

Obwohl die Ergebnisse für das erste Quartal 2016 positive Entwicklungen mit sich bringen, verzeichnet der Software-Konzern einige Rückgänge.

Gestiegen ist beim PSI-Konzern vor allem das Betriebsergebnis, nämlich um 25 Prozent oder 1,7 Millionen Euro. Auch der Auftragseingang ist um 13 Prozent auf 62 Millionen Euro angewachsen, der Auftragsbestand insgesamt lag am Stichtag (31. März 2016) bei 152 Millionen Euro. Das Konzernergebnis blieb hingegen mit 1,4 Millionen wie im Vorjahr konstant. Die auf 41,2 Millionen Euro gestiegenen liquiden Mittel plant PSI zur Zahlung von Dividenden, Finanzierung von Absatz und kleineren Übernahmen sowie für den Rückkauf von Aktien zu verwenden.

Das Segment Energiemanagement meldet mit 15,6 Millionen einen 1 Prozent höheren Umsatz und mit 1,4 Millionen Euro im Vergleich zu 0,8 Millionen Euro im Vorjahr ein deutlich gestiegenes Betriebsergebnis. Im Bereich Produktionsmanagement für Rohstoffe, Industrie und Logistik blieb der Umsatz mit 21,3 Millionen Euro um 0,3 Millionen Euro leicht hinter dem Vorjahreswert zurück; das Betriebsergebnis blieb mit 1,5 Millionen Euro unverändert. Die Umsätze im Infrastrukturmanagement sanken um 8 Prozent auf 5,5 Millionen Euro.

Eine wichtige Herausforderung ist für PSI das Geschäft im asiatischen Raum. So baut der Konzern weiterhin den Auftragseingang aus. Aufgrund von Schlussarbeiten im Markteintritt sowie Kapazitätsanpassungen hat sich diese Entwicklung noch nicht positiv in den Zahlen niedergeschlagen, was zu einem 1 Prozent geringeren Umsatz führt.

Im Zusammenhang mit Kapazitätsanpassungen im Export sank die Mitarbeiterzahl auf 1645 Personen im Vergleich zu 1718 Mitarbeitern im Vorjahr. Insgesamt ist die Stimmung des Managements noch zurückhaltend: Die im Geschäftsbericht 2015 formulierten Jahresziele gelten nach wie vor. Grund ist die Unsicherheit, wie sich die Preise von Rohstoffen und Währungen in Zukunft entwickeln.

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