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Sensorik und Messtechnik im Plus

Nach einem soliden Vorjahreszuwachs von acht Prozent verzeichnete die Sensorik- und Messtechnikbranche im ersten Quartal 2015 ein weiteres Umsatzplus von sechs Prozent. Das ergab die Umfrage des AMA Verbands für Sensorik und Messtechnik unter seinen 480 Mitgliedern. „Vergleicht man unser Branchenergebnis mit dem des produzierenden Gewerbes von knapp einem Prozent Wachstum im ersten Quartal, dann zeigt die Sensorik und Messtechnik eine kontinuierliche Stabilität auf“, sagt Thomas Simmons, AMA Geschäftsführer.

Die Auftragseingänge im ersten Quartal zogen um vier Prozent an, verglichen zum Vorquartal. Hersteller und Distributoren planen in diesem Jahr einen weiteren Personalausbau. Die überwiegend mittelständisch geprägte Branche plant nach den Umfrageergebnissen auf 1000 bestehende Arbeitsplätze 13 neue Ingenieure einzustellen.

Simmons benennt die Breite der Anwenderbranchen, die von AMA-Mitgliedern beliefert werden, als deutlichen Vorteil. Ob Maschinenbau, Elektroindustrie oder Medizintechnik, alle bauen die Intelligenz ihrer Produkte aus, wofür sie immer mehr Sensoren und Messtechnik benötigen. „Die Sensorik für chemische und photonische Größen macht derzeit eine spannende Entwicklung durch. Bei Erreichen technologischer Reife führen beschleunigte technische Fortschritte schneller zu vermehrten Einsatzmöglichkeiten und mehr Nachfrage. Diese wiederum stimuliert weitere technische Entwicklungen, welche die Einsatzmöglichkeiten erhöhen und die Nachfrage stimulieren. Daraus ergibt sich eine hohe Marktdynamik, die wir derzeit bei optischen und chemischen Sensoren beobachten“, weiß Simmons über die derzeitigen Trends in der Sensorik zu berichten.

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