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Bild: Michael Heward, iStock
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Nahrungssuche für Fortgeschrittene

Text: Jessica Schuster, A&D
Die kalte Jahreszeit verbringen viele Tiere im wohlverdienten Winterschlaf. Winterruher, wie das Eichhörnchen, springen wie wild von Baum zu Baum, hoppeln über den schneebedeckten Boden und suchen den ganzen Wald nach der im Herbst versteckten Nahrung ab – mehr oder weniger erfolgreich. Dabei könnte es mit moderner Technik so einfach sein, die vergrabenen Vorräte wiederzufinden.

Eichhörnchen gehören zu den Allesfressern. Dabei variiert ihre Nahrung je nach Jahreszeit: Beeren, Nüsse und Samen, aber auch Knospen, Rinde, Baumsaft, Blüten, Flechten, Körner, Pilze, Obst und wirbellose Tiere, wie Würmer. Die flinken Nager verbrauchen die Samen von bis zu 100 Fichtenzapfen pro Tag; durchschnittlich sind das täglich 80 bis 100 g Futter. Da sie dieses im Winter schlecht finden, legen sie im Herbst Vorräte an. Die Nahrung wird entweder im Boden, oft in der Nähe von Baumwurzeln, vergraben und in Rindenspalten oder Astgabeln verstaut. Die Einlagerung im Boden erfolgt immer gleich: Loch scharren, Nahrung hineinlegen, zuscharren, die Erde fest drücken, mit der Schnauze nachstoßen. Für das Wiederfinden der im Herbst gesammelten Nahrung ist der Geruchssinn sehr wichtig. Was passiert jedoch, wenn das Hörnchen im Winter plötzlich einen Schnupfen bekommt?

Hier könnte schlaue Technik den putzigen Nagern helfen. Wie wäre es mit einem intelligenten, selbstregulierenden Produktionsplanungs- und -regelungssystem in Kombination mit einer integrierten Mehrwerkesteuerung von PSI Penta? Die Software wäre in der Lage sich die notwendige Menge der Vorräte, des Appetits und den Wettervorhersagen anzupassen. Das Tier könnte sich die Speisen sogar priorisieren, um sicher zu gehen, dass die Lieblingsnuss immer verfügbar ist. Und mit der Mehrwerkesteuerung, behält das Eichhörnchen den Überblick über die verschiedenen Verstecke. Das spart Zeit, Energie und der Nager braucht den lästigen Schnupfen nicht mehr zu fürchten.

Was für das Eichhörnchen eine Erleichterung wäre, stellt sich für alle als gravierenden Nachteil heraus. Denn ohne diese technischen Hilfsmittel, vergessen die Tiere vor lauter Schusseligkeit ihre Verstecke. Damit sorgen sie für einen nachwachsenden Wald, da nicht gefundene Samen und Nüsse im Frühjahr austreiben. Außerdem sähe es sehr merkwürdig aus, wenn die flinken Nager mit Taschentuch und Laptop bewaffnet von Ast zu Ast springen ...

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