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Mensch vs Insektenfresser

Text: Jessica Schuster, A&D
Eigentlich sind die putzig aussehenden Maulwürfe sehr nützlich: Sie vertilgen Schädlinge wie Drahtwürmer und Engerlinge, fressen Schnecken, nagen keine Pflanzenwurzeln an und lockern den Boden bis in die Tiefe auf. Wenn sie es aber zu wild treiben, hilft nur eines: Der Maulwurf muss weg. Jedoch haben die Insektenfresser eine ausgeklügelte Sensorik – der Kampf kann beginnen.

Endlich Sommer! Die Blumen blühen, die Bienen summen, der heimische Rasen ist perfekt und unkrautfrei. Herrlich. In diesem Moment tut sich jedoch ein Erdhügel inmitten der Wiese auf. Denn nicht nur der Mensch findet diese Idylle super, auch Maulwürfe sind wahre Lebensraum-Gourmets. Durch ihre super Sensorik finden sie immer den besten Platz um zu buddeln. Denn den perfekten Rasen im perfekten Garten haben die kleinen walzenförmigen Säugetiere gerochen und erfühlt. In der Sinneswahrnehmung spielt der Geruchssinn eine wichtige Rolle. Die Schnauzenregion ist reich an Tastsinneszellen. Damit können sie wahrscheinlich nicht nur Tastreize, sondern auch elektrische Reize wahrnehmen. Das heißt, dass sie damit die schwachen elektrischen Felder fühlen können, die bei der Muskelbewegung der Beutetiere oder des gemeinen Gärtners entstehen. Denn letzterer sieht es nicht gerne, wenn seine harte Arbeit durchwühlt wird. Für die kleinen Insektenfresser ist es essentiell, dass die Sinnesorgane funktionieren, um dem Gärtner zu entkommen.

Autos müssen niemandem entkommen – ausser vielleicht der Polizei. Jedoch setzen immer mehr Hersteller auf autonomes Fahren. Laut dem japanischen Hersteller Hamamatsu, dessen optoelektronische Sensoren und Komponenten von Automobilzulieferern weltweit verbaut werden, spielt die Lichttechnik im Auto der Zukunft eine entscheidende Rolle. Auch Funktionen wie der Spurassistent, elektronische Außenspiegel, die den toten Winkel nach Verkehrsteilnehmern scannen, oder Infrarot, das Tag und Nacht Fußgänger oder Tiere auf der Fahrbahn erkennt, werden zunehmend zur Basisausstattung neuer Automodelle gehören. Zusätzliche Eye-Tracking-Kameras in den Armaturen folgen den Augenbewegungen des Fahrers und warnen ihn vor Müdigkeit und Sekundenschlaf.

Das wäre doch auch eine Technik für unseren Maulwurf-Freund. Eye-Tracking könnte sich zwar schwierig gestalten, jedoch ein Gärtner-kommt-mit-Schaufel-Warnsystem wäre ein Maulwurf-Verkaufsschlager.

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