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Den Weg zu Industrie 4.0 will Siemens auf der Hannover Messe den Standbesuchern aufzeigen. Bild: Siemens
Messemotto Digital Factory

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Mehr Digitalisierung, höhere Produktivität

Die Digitalisierung hat sich für Siemens zum entscheidenden Wachstumshebel der Industrie entwickelt, die als zentraler Schlüssel zu mehr Produktivität, Effizienz und Flexibilität führen könne. Daher stellt der deutsche Elektrokonzern dieses Thema in den Mittelpunkt seines Auftritts auf der Hannover Messe. „Die Digitalisierung eröffnet produzierenden Unternehmen ganz neue Möglichkeiten, Produkte und Lösungen schnell und mit weniger Aufwand zu entwickeln und zu fertigen. Wer diese Chancen konsequent nutzt, besitzt entscheidende Wettbewerbsvorteile", sagte Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory, im Vorfeld der Messe.

Der gesamte Messeauftritt in Halle 9, Stand D35, steht unter dem Motto On the way to Industrie 4.0 – Driving the Digital Enterprise. Auf 3500 Quadratmetern zeigt der Konzern Lösungen aus den Bereichen Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung. Dabei wird die Einbindung erneuerbarer Energien in das Energiesystem ebenso betrachtet wie eine Vielzahl industrieller Lösungen des Unternehmens, wie Totally Integrated Automation (TIA), Integrated Drive Systems (IDS), Industrie-Software sowie datenbasierte Services. Konkrete Anwendungen der Digitalisierungstechnik in der Fertigungs- und Prozessindustrie sowie im Maschinenbau werden im Digitalisierungsforum innerhalb des Messestandes präsentiert.

Einen besonderen Fokus legt der Konzern dabei auf die vollständige digitale Abbildung der gesamten Wertschöpfungskette eines Unternehmens mittels der Software-Lösung Teamcenter. Dies sei ein entscheidendes Hilfsmittel, das Ressourcen schone und eine kürzere Time-to-Market ermögliche, so Huber. Er räumte jedoch ein, dass die Integration der verschiedenen Softwaretools rund um Teamcenter noch nicht abgeschlossen ist. Dies werde voraussichtlich 2016 erreicht.

Nachhaltige Lösungen für die Prozessindustrie

Unterstützt von neuen internen Strukturen geht Siemens auch in der Prozessindustrie neue Wege, um die Markttrends Modularisierung, die digitale Abbildung der Produktionsschritte und die Kommunikation der einzelnen Maschinen innerhalb einer Anlage darzustellen. Peter Herweck, CEO der Division Process Industries and Drives, ist überzeugt: „Mit unserem Portfolio für die Prozessindustrie bieten wir nachhaltige Lösungen von der Konzeption über das Engineering bis hin zur Instandhaltung und Modernisierung.“

Im Digitalisierungsforum des Messestandes zeigt ein Flüssigkeitskreislauf die digitale Integration einer Komponente in die vorhandene Anlage. Die Planung und das Engineering mit der Softwarelösung Comos in Verbindung mit dem Prozessleitsystem Simatic PCS 7 ermöglichen die Zusammenführung von Daten aus dem Engineering und der Automatisierung. Mit Comos Walkinside wird diese Integration in 3D visualisiert.

Weitere große Themen sind die vereinfachte Verwaltung industrieller Netzwerke, neue Komponenten des Integrated Drive Systems (IDS), darunter Simotics-Reluktanzmotoren sowie intelligente Hard- und Software-Produkte für industrielle Energienetze, wie Monitoring-Systeme und Messgeräte, aber auch Planungs- und Energie-Managementkonzepte für Netze und Anlagen.

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