Melden Sie sich kostenfrei an, um Artikel vollständig zu lesen...
News und Promotion-Beiträge sind ohne Registrierung kostenfrei zu lesen
Login

Passwort vergessen?
Registrieren
   

Passwort ist zu kurz (mind. 8 Zeichen).
Bild: geralt, pixabay
Wirtschaftliche Chancen

0 Bewertungen

Maschinenbau begrüßt Klimaschutz

Aus Sicht des VDMA ist das Ergebnis der Klimaschutzverhandlungen in Paris ein Erfolg – auch wenn das Abkommen nicht die Klarheit und Verbindlichkeit bringt, die von vielen erwartet worden war. „Nach unserer Auffassung bestätigt diese Vereinbarung nachhaltig den Trend zum globalen Klimaschutz in allen Wirtschaftsräumen der Erde. Wahrscheinlich macht es ihn sogar unumkehrbar“, so Matthias Zelinger, energiepolitischer Sprecher des VDMA.

Für die Maschinenbauindustrie in Deutschland ist das ein wichtiges Signal, denn zur Umsetzung der Klimaziele braucht es moderne und effiziente Anlagen sowie Lösungen, wie sie die hiesigen Unternehmen liefern können. Sie erhoffen sich – zumindest langfristig – eine positive Entwicklung als Folge des Abkommens. Nicht nur Industrie- sondern auch Schwellen- und Entwicklungsländern müssten nun die lange überfälligen Investitionen in eine moderne Energieversorgung, effiziente und emissionsarme Produktionsstandorte und eine klimafreundlichere Abfallwirtschaft tätigen, so der Verband.

Einen wichtigen Beitrag dazu werden die vereinbarten Finanzierungsinstrumente leisten, mit denen die Industriestaaten die weniger entwickelten Länder unterstützen, um diesen den wirtschaftlichen Zugang zu weniger klimaschädlicher Technik zu ermöglichen. Dass immer mehr Nationen in einen substantiellen Wandel investieren können, verstärkt einen weltweiten Trend, betont Naemi Denz, Mitglied der VDMA-Hauptgeschäftsführung. Der Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sehe darin eine Bestätigung für die enormen Anstrengungen in der Entwicklung von Klimaschutztechniken.

Gleichzeitig warnt die Verbandsmanagerin vor einer Verzerrung der Wettbewerbssituation, die sich aus wenig verbindlichen Teilen des Abkommens – Denz nennt dies „diplomatische Offenheit des Vertrages“ – ergeben könnten. „Für unsere Wettbewerbsfähigkeit brauchen wir einen ambitionierten, voran gehenden Heimatmarkt“, so Denz. „Das bringt aber auch Belastungen, deshalb müssen sowohl weitere Absatzmärkte als auch Wettbewerbsregionen rasch folgen.“ Auch die Unsicherheiten, die zum Beispiel in der weiteren Diskussion des Gesamtziels liegen, müssten schnellstmöglich ausgeräumt werden.

Firmen zu diesem Artikel

Nach oben