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Die Produktion von kapazitiven Touch-Sensoren stellt besonders hohe Anforderungen an die Glasbearbeitung. Bild: Hummel
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Kapazitive Touch-Systeme schaffen Synergien

Die Verlagerung der Produktion von Touch-Systemen vom niederländischen Leeuwarden an den Stammsitz im südbadischen Denzlingen ist vollzogen. Hummel, der Hersteller für kapazitive HMIs im robusten Industrieumfeld, kann nun verstärkt Synergieeffekte nutzen und noch individueller auf Kundenwünsche reagieren. Die Zusammenführung von Entwicklung, Design, Produktion und Verkauf schafft die Voraussetzung für eine enge Zusammenarbeit in der Touchscreen-Technik. Das ist für Hummel Touch Systems besonders wichtig, da sich der Hersteller auf die Realisierung kundenindividueller Anforderungen spezialisiert hat. „Es hat sich gezeigt, dass der Abstimmungsaufwand sehr groß ist, wenn man gemeinsam mit den Kunden hochspezifische Lösungen realisiert“, erläutert Jürgen Ruther, Leiter der Business Unit Industrielle Touch Systeme. Gerade diese individuelle Systeme, die auch in kleinen Stückzahlen produziert werden können, bieten interessante Chancen in einem wachsenden Markt.

Geliefert werden Standardgrößen von 3,5 bis 22 Zoll. Kern eines Touch-Systems ist der kapazitive Sensor, der aus zwei laminierten Glasplatten besteht und mit dem Touch-Controller verbunden ist. Darauf baut das Unternehmen kundenindividuell ein mehrschichtiges Gesamtsystem bis zum kompletten Gehäuse auf. Die Vorteile dieser ausgeprägten Produktionstiefe sind die freie Gestaltung der Glasfront und die Flexibilität bei der Entwicklung des Gehäuses.

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