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Bild: Bundesregierung/Kugler
Nationaler IT-Gipfel

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Kanzlerin bricht eine Lanze für Big Data

Daten sind der Rohstoff des 21. Jahrhunderts. Immer mehr Daten beschert uns die Digitalisierung aller Bereiche – auch der Automation. Doch noch sind einige rechtliche Fragen in diesem Zusammenhang nicht gelöst. Die Einigung auf europäischer Ebene ist im Prinzip gelungen, nun müssen die Mitgliedsstaaten den Entwurf des EU-Rates zur Datenschutzreform beraten. Den Nationalen IT-Gipfel nutzte Kanzlerin Angela Merkel zu einem Appell an alle Beteiligten, nicht einseitig dem Datenschutz eine so hohe Priorität einzuräumen, dass dadurch die wirtschaftliche Entwicklung verhindert wird. „Wir müssen hohe Datensicherheit haben, aber wenn wir uns das Big Data Management, wenn wir uns die Möglichkeit der Verarbeitung großer Datenmengen durch einen falschen rechtlichen Rahmen zu sehr einengen, dann wird nicht mehr viel Wertschöpfung in Europa stattfinden. Das wäre für uns von großem Nachteil“, so die Kanzlerin. Der Kompromiss, der zwischen EU-Kommission und Europäischem Rat gefunden wurde, solle im Parlament nicht zu sehr verwässert werden.

Merkel betonte zugleich, wie wichtig die Digitalisierung für die deutsche Wirtschaft ist – gerade auf Seiten der Industrie könne diese als Kampfansage genutzt werden: „Wenn wir bei der Digitalisierung industrieller Prozesse vorne liegen, dann wird das seine Wirkung gegenüber denen nicht verfehlen, die unsere Wettbewerber sind und beim Internet und bei der Software vorne liegen. Das ist eine gute Wettbewerbsansage, die mir wieder Hoffnung darauf macht, dass wir die Digitalisierungsprozesse so nutzen können, dass wir in Deutschland weiterhin Champions der industriellen Wertschöpfung sind.“ Es werde derzeit ein Kampf zwischen den Nationen ausgefochten, bei dem es im Kern darum gehe, wer in der Industrie den Ton angebe und wer nur zur „verlängerten Werkbank“ zähle, führte die Kanzlerin aus.

Podiumsdiskussion in Nürnberg

Auf der SPS IPC Drives wird das Thema Big Data Gegenstand einer Podiumsdiskussion im VDMA-Forum sein. „Erstickt die Automation an Big Data?“ lautet die Frage, die von Klaus Hübschle, M&M Software, Dr. Myriam Jahn, Ifm, Falko Lameter, Kaeser Kompressoren, Michael Matthesius, Weidmüller und Thomas Schulz, GE Intelligent Platforms diskutiert wird. Die Teilnehmer zeigen auf, wie sich relevante Daten finden lassen und welche Anwendungsmöglichkeiten für Big Data in der Praxis gegeben sind. Moderiert wird die Veranstaltung von Harry Jacob, Chefredakteur A&D, publish-industry Verlag.

Ort: VDMA Forum, Halle 3, Stand 3-668

Zeit: Donnerstag, 26.11.2015, 11:00-12:00 Uhr

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