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Panorama

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Intelligenter Hüpfer

Text: Jessica Schuster, A&D
Seine spezielle Bewegungsart gilt als einmalig in der Tierwelt. Mit Hilfe seiner außergewöhnlich langen Hinterbeine kann sich das Känguru im Gelände schnell und effizient fortbewegen. Das macht sich auch ein Automatisierer zu Nutze.

Kängurus sind als stereotyper Vertreter der australischen Fauna die bekanntesten Beuteltiere. Sie sind durch deutlich verlängerte Hinterbeine charakterisiert und vorwiegend dämmerungs- oder nachtaktiv. Doch die Pflanzenfresser unterscheiden sich deutlich in ihrer Größe: Während das rote Riesenkänguru Größen bis 1,8 Meter und ein Gewicht von 90 Kilogramm erreichen kann, bringt das Zottelhasenkänguru nur 1 bis 2 Kilogramm auf die Waage, bei einer Gesamtlänge von 30 bis 40 Zentimetern. Unabhängig von Größe und Gewicht, sind sie aber allesamt bei Bedarf äußerst flott unterwegs. Dann springen sie nur mit den Hinterbeinen – der Schwanz bleibt in der Luft und dient der Balance – und erreichen kurzzeitig eine Geschwindigkeit bis zu 50 km/h. Von solch einer Geschwindigkeit kann der jüngste Spross aus dem Festo-Bionic-Zoo nur Träumen. Knapp zwei Jahre befasste sich ein Entwicklerteam damit, das Sprungverhalten des echten Kängurus realitätsnah nachzubilden. Wie sein natürliches Vorbild kann das BionicKangaroo Energie zurückgewinnen, speichern und im nächsten Sprung wieder einbringen. Der Leichtbau und die Kombination von pneumatischen und elektrischen Antrieben ermöglichen es, das einzigartige Sprungverhalten nachzuahmen. Steuern lässt sich das mechatronische Tier übrigens über Gesten. Das echte Känguru reagiert auf Gesten vermutlich nur auf zwei Arten: Entweder kehrt machen und mit einem großen Satz davon hüpfen, oder sich nach hinten auf den Schwanz lehnen und dem Gestikulierenden einen kräftigen Tritt mit den Hinterbeinen verpassen.

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