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Gesünder fallen

Text: Jessica Schuster, A&D
Katzenpfoten sind eines der wichtigsten Körperteile des verschmusten Haustiers. Sie helfen beim Ertasten neuer Gegenstände, beim Landen auf allen vieren und nicht zuletzt sind sie für die Fortbewegung des Tiers unabdingbar. Stell sich nun einer vor, die Katze belastet ihre Füßchen falsch. Hier könnten nun moderne Sensoren zur Hilfe eilen.

Katzen landen immer – naja ok, den ein oder anderen Tollpatsch gibt es überall – auf ihren Pfoten. Durch die Elastizität der Tatzen und die Flexibilität des Skeletts meistern sie jeden Sturz. Durch die Tasthaare an den Vorderläufen können Katzen einiges erfühlen. Oft ertappt man die flauschigen Vierbeiner dabei, wie sie mit den Pfoten im Essen spielen, Dinge, natürlich totaaal unabsichtlich, den Tisch hinunterschieben oder neues Spielzeug mit den Tatzen erforschen. Sie testen dadurch, ob eine Gefahr von dem Gegenstand ausgeht oder fordern durch das Hinunterschmeißen schlicht und ergreifend die Aufmerksamkeit des Besitzers. Ohne die Feinfühligkeit ihrer Pfoten wäre das arme Tier komplett aufgeschmissen.

Hier kommt Sensorik ins Spiel, denn auch wir Menschen haben oft Probleme mit unseren Füßen und somit auch mit unserer Haltung. Schlaue und sportbegeisterte Ingenieure haben nun Fitness-Sensoren in Socken integriert, die sich per Smartphone auslesen lassen. Sie messen nicht nur zurückgelegte Schritte, Geschwindigkeit, gelaufene Distanz, Höhe oder errechnen den Kalorienverbrauch, sondern erfassen durch die eingenähte Sensorik auch Laufkadenz und Fußauftritt. Somit hat es der behandelnde Orthopäde leichter bei der vielleicht nötigen Erstellung von Schuheinlagen. Leider schaffen wir es nicht so gut wie eine Katze immer auf unseren Füßen zu landen. Der Großteil der Menschen landet auf dem Po, Nase oder auf dem Rücken. Und wer versucht die eitlen Tiere in Socken an allen vieren herumspringen zu lassen, oder ihnen orthopädische Sohlen zu verpassen zu können, wird sehr bald die Bekanntschaft mit den Krallen des Raubtiers machen.

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