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Com-Markt groß im Kommen

Text: Juliane Witten, A&D Foto: A&D
Die MSC-Gleichmann-Gruppe hat in Stutensee ein neues Design Center für die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb standardisierter Computer-on-Module und kundenspezifischer Systemdesigns gebaut. Das Unternehmen richtet seinen Fokus somit verstärkt auf den COM-Markt. Kunden sollen von der gebündelten Design- und Fertigungsexpertise unter einem Dach profitieren.

Im neuen Design Center der MSC-Gleichmann-Gruppe mit einer Gesamtfläche von 7500m² sind neben den Hardware- und Software-Entwicklungsteams nicht nur ESD/EMV-Labore sowie der CAD/CAM-Bereich untergebracht. Auch die Board-Produktion, Projektleitung, Management, Einkauf sowie Assembly und Test mit insgesamt 250 Mitarbeitern befinden sich im neuen Gebäude.Das Design Center ist mit Geothermie und Fotovoltaik sowie LED-basierender Beleuchtung energiesparend konzipiert. Neuigkeiten gibt es auch bei der Besetzung der Unternehmensspitze: Seit Oktober diesen Jahres ist Lothar Kümmerlin CEO der MSC-Gleichmann-Gruppe. „Wir wollen die erfolgreiche Arbeit von Manfred Schwarztrauber fortführen und sehen in den Synergien der drei Geschäftsbereiche Distribution, Embedded-Computer-Technik und Display-Lösungen ein Potenzial, das wir stärker ausbauen werden, so Kümmerlin. Firmengründer Schwarztrauber bleibt Mehrheitseigner und zukünftiger Berater des Unternehmens.COM-Markt im FokusDer MSC-Vertrieb will den Fokus auf den COM-Markt (Computer-on-Module) bekräftigen und diesen Geschäftsbereich ausbauen. „In Zukunft wird die Unterstützung der Kunden während der Entwicklungs- und Prototypenphase und eine zuverlässige Lieferung hochqualitativer Embedded-Produkte immer wichtiger“, erklärt Wolfgang Eisenbarth, Marketingleiter für Embedded Computer beim MSC Vertrieb. Zusammenfassend stellt er fest: „Durch die Erweiterungen der Standards für COM-Express- und Qseven-Module werden die Umsatzzugewinne wieder stärker auf die verschiedenen Bereiche der Technik verteilt. Wir erleben aktuell bei Projekten im mittleren Volumenbereich eine stark steigende Nachfrage.“ MSC wolle auch in Zukunft ihre Prozessorhersteller und Produktgenerationen nach den wichtigsten Zielmärkten selektirern und, so betont Eisenbarth, die Zusammenarbeit mit Technikpartnern forcieren.

Neue Impulse

Neue Impulse hat die COM-Express-Technik für High-End-Anwendungen durch die Intel-Prozessoren der zweiten und dritten Generation erfahren. Das in der neuen Spezifikation definierte Pin-out Type 6 erlaubt den Anschluss von drei unabhängigen Displays und unterstützt schnelles USB 3.0. MSC bietet die drei COM-Express-Modulfamilien MSC CXB-6S, -6SI und -7S an. Die universellen Qseven-Module von MSC bieten eine ausgewogene Bilanz zwischen Größe und Anzahl der Kontakte sowie eine Schnittstellenspezifikation für Low-Power-Anwendungen. Klein, einfach und robust sind die ARM-Prozessormodule Nanorisc von MSC, die auf der ARM 9 beziehungsweise Cortex-A8 CPU basieren. Alle dedizierten Applikationssignale sind am Modulstecker verfügbar. Durch die Standardisierung von Modul und Layout lassen sich die Entwicklungszeiten der Applikation wesentlich verbessern.

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