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Automatisch Automatica

Text: Jessica Schuster, A&D Foto: Deutsche Messe
Unter dem Motto „schneller, günstiger und qualitativ besser produzieren“ trifft sich auf der Automatica nicht nur die Automatisierungsbranche. Zahlreiche Besucher kommen aus der Elektronikbranche. Aus gutem Grund: Die Automatisierung bietet ihnen praktikable Lösungen.

Neue Produkte, die immer kleiner, leistungsfähiger und trotzdem kostengünstiger werden sollen - so lauten die großen produktionstechnischen Herausforderungen in der Elektro- und Elektronikindustrie. Dass Automatisierung der Schlüssel zur Erfüllung dieser Anforderungen ist, zeigen viele Lösungen, die die Messe Automatica vom 22. bis 25. Mai 2012 auf dem Gelände der Neuen Messe München präsentiert. „Die Automatisierung spielt in der Elektroindustrie mit ihren anspruchsvollen Montageaufgaben eine wichtige Rolle“, sagt Armin Wittmann, Projektleiter der Automatica. Das belege auch die vergangene Messe im Jahr 2010, zu der fast ein Viertel der Besucher aus der Elektroindustrie kamen. Der Bedarf an Elektrotechnik werde weiter wachsen, wie an den aktuellen Trends zu erkennen sei. Der Innovationsschub durch Touchscreens, Flachbildschirme oder 3D-Displays bringt der Branche einen höheren Absatz. Auch der Wunsch nach geringerem Energieverbrauch und Miniaturisierung der Geräte sorgt für mehr Nachfrage. „Die Antwort auf diese Herausforderungen kann nur eine stärkere Automatisierung der Produktion sein“, ist Wittmann überzeugt.

Schnell, intelligent und exakt positionieren

Die Montage- und Handhabungstechnik, die Robotik und die industrielle Bildverarbeitung stehen in der Elektroindustrie einerseits vor unterschiedlichen Aufgaben, andererseits wachsen sie immer mehr zusammen. In der Montage- und Handhabungstechnik etwa gilt das schnelle, aber gleichzeitig kostengünstige und exakte Positionieren als eine der zentralen Aufgaben. Erfüllen lässt sich diese Aufgabe zum Beispiel mit Handling-Systemen, bei denen ein Bildverarbeitungssystem mit integrierter CoDeSys-SPS die elektrischen Achsen zügig ans Ziel steuert. Eine Lösung, die ihre Vorteile ausspielen kann, wenn bei der Prüfung von Bauteilen viele Testplätze schnell und exakt angesteuert werden müssen. Mit der Kamera lässt sich erkennen, welche Testplätze frei sind und bestückt werden können. Generell geht der Trend zu Montage- und Handhabungslösungen, die hoch komplexe Aufgaben erfüllen und dennoch dem Anwender möglichst wenig Aufwand verursachen. Entsprechend sind Hersteller gefragt, die so genannte Turn-Key-Systeme anbieten können. Sie liefern Komplettlösungen, bestehend aus Hard- und Software, sorgen für den Einbau, so dass sich der Anwender ganz auf seine eigentliche Kernkompetenz konzentrieren kann.

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