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Bild: IIC
Nach RAMI 4.0

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Auch IIC hat eine Referenzarchitektur

Anfang des Jahres hat die deutsche Plattform Industrie 4.0 das Referenz-Architektur-Modell Industrie 4.0 (RAMI 4.0 ) vorgestellt. Die US-stämmige Vereinigung Industrial Internet Consortium (IIC) hat inzwischen ebenfalls eine Referenzarchitektur entwickelt. Vorgestellt wurde diese in Berlin anlässlich einer Sitzung der Object Mangement Group, dem Trägerverein des IIC.

Die IIC-Referenzarchitekur beschreibt, wie industrielle Internet-Systeme aufgebaut werden sollen, wie sie genutzt werden können und welchen Anforderungen sie genügen müssen. Dabei werden die Anwendungsfälle aus verschiedenen Blickpunkten dargestellt, um eine gemeinsame Begriffsbasis für alle Arten von Entwicklern zu schaffen. Im Fokus stehen unter anderem Themen wie die Interoperabilität, Sicherheit und Datenschutz. Das Dokument versteht sich als Diskussionsgrundlage, auf dessen Basis die Entwicklung entsprechender Lösungen schneller und effizienter erfolgen soll. Wo sich in der Praxis Lücken ergeben, soll die Referenzarchitektur entsprechend erweitert werden, um eine konsistente Lösungsgestaltung sicherzustellen. Die Schaffung eigener Standards ist ausdrücklich nicht das Ziel der Referenzarchitektur.

Das IIC wird Testumgebungen einrichten, in denen Anbieter ihre Entwicklungen auf Konformität zur Referenzarchitektur prüfen lassen können. Lösungen, die den Anforderungen entsprechen, werden in den Katalog der Use Cases aufgenommen. Diese Praxisbeispiele können als Empfehlung gelten, wie industrielle Internet-Systeme gestaltet werden sollen. Die Referenzarchitektur in der aktuellen Fassung steht auf den Webseiten des IIC zum Download bereit.

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