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Bild: B&R
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Text: Fragen: Mathis Bayerdörfer, A&D Foto: B&R
...Hans Wimmer über den Lösungsanspruch. Der B&R-Chef ist überzeugt: Hinsichtlich Einbindung oder Anbindung macht die Vorsilbe den entscheidenden Unterschied.

A&D: Das Portfolio bei B&R wird laufend ausgebaut. Wie lautet das Ziel Ihrer Reise, Herr Wimmer?

Hans Wimmer: Durch die ständige Integration neuer Technik und die Ausweitung des Angebots setzen wir den Trend zur Gesamtlösung fort und wollen den Kunden ein One Stop Shopping ermöglichen. Zum Beispiel in der in der Antriebstechnik, der Servohydraulik oder bei der Registerregelung. Sowie unsere Kunden neue Technik annehmen, stellen wir diese auch zur Verfügung.

Wie heben Sie sich dabei vom Wettbewerb ab?

Der Schlüssel liegt in der Software: Nur so lassen sich Produkte und Funktionen verwalten und beherrschen. Um von Dritten komplett unabhängig zu sein, stammen alle Algorithmen und Funktionen bei uns aus eigener Entwicklung. Wie setzen auf Einbindung statt Anbindung, Schnittstellen reichen auf Software-Ebene einfach nicht aus. Die Funktionalität samt Diagnose muss sich komplett bis ins Werkzeug ziehen.

Sie sprachen eben die Antriebstechnik an. Gewinnt dieses Segment an Bedeutung bei B&R?

Im Punkto Systementscheidungen darf man die Antriebstechnik nicht außer Acht lassen. Da meist mehrere Antriebe auf eine Steuerung kommen - das Verhältnis beläuft sich schon mal auf zehn zu eins - ist das Marktpotenzial entsprechend hoch. Wir liegen bei den Stückzahlen heute etwa gleichauf mit den Steuerungen. Aber wir werden das Geschäft massiv ausbauen, gerade mit unseren Neuentwicklungen im Bereich der motorintegrierten Verstärker.

Welche Rolle spielen Technologiepartnerschaften für Ihren Lösungsansatz?

Wir realisieren komplette Automatisierungslösungen, konzentrieren uns in der eigenen Entwicklung aber auf die Kernkompetenzen. Sehen wir sinnvolle Ergänzungen, regen wir entsprechende Kooperationen an. Bei Motoren zum Beispiel mit den Unternehmen Baumüller, Kollmorgen, Lafert oder Shinano Kenshi. Deren Produkte bieten wir unter der eigenen Marke in unserem Portfolio an.

Welche Hürden stellen die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenfaktoren dar?

Nach zwei rasanten Jahren ist jetzt ein etwas langsamerer Takt angesagt, selbst in Märkten wie China. Wir sehen aber trotzdem weiterhin Wachstumsmöglichkeiten: durch neue Projekte bei Bestandskunden, durch die Akquise von Neukunden und natürlich durch neue Produkte, die wir auf den Markt bringen.

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