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Universell und trotzdem individuell

Text: Elmar Schauppel, Leuze Electronic Fotos: ZoneCreative; Leuze Electronic
Arbeiten Mensch und Maschine Hand in Hand, hat zuverlässiger Hand- und Fingerschutz oberste Priorität. Passende Sicherheitslichtvorhänge werden den vielfältigen Anforderungen meist gerecht. Nun gibt es eine Lösung, die noch ein bisschen weiter geht: Sie ist universell und gleichzeitig individuell.

Neben dem Schutz des Werkers müssen Sicherheitslichtvorhänge zusätzlich einen Teil zur Maschineneffizienz und -wirtschaftlichkeit beitragen. Das erfordert in der Regel Funktionen wie Muting oder Blanking, also die Ausblendung von Strahlen und Strahlbereichen. Die zentralen Fragen - Was brauche ich und was kostet das? - lassen sich nur anhand der vorliegenden Applikationsanforderungen klären. Es bringt nichts, sich für multifunktionale Geräte zu entscheiden, wenn beispielsweise kein Blanking oder Muting benötigt wird. Oder wenn die integrierte Einrichthilfe aufgrund enger Schutzfelder keine Bedeutung hat. Im Gegenteil: Es erzeugt Aufwand, jene Funktionen, die nicht gefordert sind, während der Inbetriebnahme zu beherrschen oder abzuwählen. Anforderungen, die im Vorfeld nicht klar bestimmt sind, können im Verlauf der weiteren Betrachtung und von Anwender zu Anwender sowie von Maschine zu Maschine sehr unterschiedlich ausfallen.

Universell und Speziell in einem

Bei Leuze Electronic hat man sich neben modularen Konzeptionen auch für die Ausstattung unterschiedlicher Funktionsklassen entschieden, zum Beispiel bei seinen Sicherheitslichtvorhängen. So werden die Anforderung vieler Anwender erfüllt, Sicherheitslichtvorhänge universell und zugleich für möglichst vielfältige Spezialaufgaben einsetzen zu können. Bei der Baureihe MLC300 handelt es sich um Geräte vom Typ2 (PLc/SIL2), bei MLC500 um Typ4-Geräte (PLe/SIL3). Damit lassen sich innerhalb einer Gerätegattung die verschiedensten normativen Sicherheitsanforderungen bedarfsgerecht lösen. Die grundlegenden Standardsensoren sind Geräte in der Basisversion (MLC310, MLC510), die über einen automatischen Anlauf/Wiederanlauf und umschaltbare Übertragungskanäle verfügen. Mehr Funktionalität und Komfort bieten die Standardversionen MLC320 und MLC520. Sie bieten eine integrierte Anlauf-/Wiederanlaufsperre, Schützkontrolle und Segmentanzeige. Durch wählbare Übertragungskanäle und bei Bedarf Reichweitenreduzierung wird mit dieser Funktionsklasse die Beeinflussung benachbarter Sensorpaarungen durch optisches Übersprechen vermieden. Die Geräte der Extended-Version MLC530 bieten eine Auswahl von fünf verschiedenen Betriebsarten und lösen auch komplexere Anwendungsfälle. Werden beispielsweise Sensorverkettungen, steuerbare Blanking-Funktionen, reduzierte Auflösungen oder zeitgesteuertes Muting gefordert, kann dieser Sensor ohne PC und Software entsprechend eingestellt werden. Der Anwender wählt die Betriebsart über die Pin-Belegung am Empfänger aus. Bei einem Gerätewechsel hat er mit einem Handgriff die Funktionalität des Vorgängersensors parat. Die MLC-Baureihe ist auch vollständig kompatibel zur Vorgängerbaureihe. In Applikationen, in denen beispielsweise Späne oder Kleinteile das Schutzfeld passieren, kann es vorkommen, dass die Toleranz des Sensors in Abhängigkeit von der Ansprechzeit erhöht werden muss. Dies ist möglich mit den drei Scan-Modes des Lichtvorhangs. Damit haben Anwender verschiedene Möglichkeiten, das OSSD-Verhalten gezielt zu beeinflussen. Sie können auf diese Weise zugunsten von Verfügbarkeit und Produktivität beispielsweise EMV-Einflüsse, leichte Erschütterungen und kurzzeitige Unterbrechungen des Schutzfelds wirksam ausgleichen. Ein Dauerthema im Maschinenbau ist der einfache Einbau und die leichte Montage von Komponenten. Dabei geht es nicht so sehr um Miniaturisierung als vielmehr um die Integrationsfähigkeit. Mit einem Querschnitt von 30�?35mm ist der Sensor sehr schlank und trotzdem robust; letzteres aufgrund zurückversetzt geklebter Frontscheiben, verstärkter Seitenwangen und Endkappen aus Metall.

Vielseitigkeit in der Montage

Dass auch die Montagemöglichkeit eine Rolle spielt, wird zunehmend von Sensorherstellern erkannt. Daher bietet Leuze Electronic neben dem guten alten Nutenstein unterschiedliche Befestigungsmöglichkeiten, wie Dreh- oder Schwenkhalterungen, L-Winkel oder Z-Winkel. Wird bei Absicherungen ein Formschluss beziehungsweise mechanische Bündigkeit vom Sensor zur Maschine gefordert, ist es oft wichtig, dass sich die Sicherheitslichtvorhänge ohne Blindzonen montieren lassen. Beim MLC wurde deshalb konstruktiv vorgesorgt: So lässt sich der Montagehalter am Ende des Gehäuses entfernen. Dieses Ende kann nun direkt formschlüssig an das Umfeld angebaut werden, so fallen Blindzonen weg, in die jemand versehentlich hinein greifen könnte. Bei Zugangssicherungen besteht nicht immer die Möglichkeit, den Lichtvorhang an bestehenden Vorrichtungen, wie Schutzzäunen, anzubringen. In diesen Fällen ist eine freistehende Montage erforderlich. Im Fall von Leuze Electronic lässt sich das ganz einfach mit den passenden Geräte- oder Umlenkspiegelsäulen lösen. Diese haben spezielle Federelemente im Säulenfuß, die dafür sorgen, dass mechani-sche Stöße durch Paletten oder Stabler abfangen werden und die Justage erhalten bleibt.

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