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Unabhängig und stolz darauf

Text: Simone Käfer, A&D Foto: A&D, Kübler
Kübler ist als mittelständisches Unternehmen seit über 50 Jahren im Sensorengeschäft aktiv und zählt sich zu den Top 4 der Branche. Der Kurs steht dabei auf Wachstum, selbst in Krisenzeiten.

Der Anbau ist fertig, die Abteilungen neu geordnet. Es ist eine offene Atmosphäre entstanden, die so gar nicht an eine Werkhalle erinnern will. Alles strotzt vor Ordnung und Sauberkeit. Auch in der Entwicklung können die einzelnen Bereiche miteinander kommunizieren ohne dass Wände im Weg wären. Trotzdem herrscht konzentrierte Ruhe. Was wie eine Werbeszene anmutet, ist das neue Erfolgskonzept des Sensorikanbieters Kübler. Das Familienunternehmen wird gemeinsam von den Brüdern Gebhard und Lothar Kübler geführt und ist unabhängig von Dritten, auch von Banken. Darauf ist die Geschäftsführung sehr stolz. Das heißt aber, dass sie operative Investitionen aus dem eigenen Cashflow stemmen müssen, was nicht immer einfach ist. Doch Kübler hat seinen Umsatz in den letzten zehn Jahren fast verdreifacht. Auch für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus, allerdings nicht auf dem ursprünglich geplanten Niveau. Der Drehgeberspezialist spürt die Schwierigkeiten in vielen Branchen.Kübler sieht sich heute als Global Market Leader und Nummer vier in der Drehgeberbranche. Doch damit nicht genug: „Wir wollen stärker wachsen als der Markt. Das ist in gewisser Weise in der DNA von Kübler drin“, meint Gebhard Kübler. Wie die Brüder die Zukunft bestreiten wollen? Mit ihren bisherigen Erfolgsrezepten: Ausbau auf geographischer und personeller Ebene und natürlich Erweiterung des Portfolios - das Ganze antizyklisch zur Konjunktur. Aber es gibt noch weitere Punkte auf der Kübler-Agenda zum Erfolg.

Fokussieren trotz Erweiterungen

Auch wenn der Trend in Richtung kompletter Lösungssysteme geht, will Kübler nicht alles selbst machen. Für Projekte, in denen eine Systemlösung gefragt ist, greift man bei Bedarf auf Partnerschaften zurück. Wie jüngst bei der Entwicklung eines Systems für Photovoltaikanlagen. Allgemein fokussiert der Sensorhersteller lieber, als dass er sich in unbekannten Applikationen verrennt. So konzentriert man sich auch künftig im Bereich der Funktionalen Sicherheit auf sichere Bewegungssteuerung. „Hier sind wir gut, hier kennen wir uns aus, hier haben wir Experten“, sagt Gebhard Kübler. Auch bei Schleifringen konzentriere sich Kübler auf ausgewählte Branchen, zum Beispiel die Verpackungstechnik. Das sei wichtig, um gute Produkte zu liefern. Trotzdem werde das Portfolio ausgeweitet, „denn wer sich auf seinen Erfolgen ausruht, droht unterzugehen“, so Kübler.Eine weitere Zutat im Erfolgsrezept liegt im Kundenfokus. „Wir wollen uns noch tiefer mit den Wünschen und Problemen unserer Kunden auseinandersetzen“, sagt Lothar Kübler. So könne sich das Unternehmen einen festen Spitzenplatz im breiten Feld der Sensoren und der Vielfältigkeit der Applikationen sichern. Auch hier wieder ein Fokus: Branchenmanager arbeiten eng mit der Technikabteilung zusammen. So werden Trends schnell erkannt und umgesetzt. Das kommt auch den Anwendern zugute: Kübler will Probleme erkennen, bevor der Kunde sie merkt. „Ein hochgestecktes Ziel, oder auch eine Vision, die uns leitet“, schließt Gebhard Kübler.

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