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Henning Tiarks, Leiter Produktmanagement bei Basler
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Schnittstelle der Zukunft

Text: Henning Tiarks, Basler Foto: Basler

Die USB3.0-Schnittstelle steht seit vergangenem Jahr in den Startlöchern und wird von vielen Kameranutzern mit großer Spannung erwartet. Bei Basler glauben wir, dass die hohen Erwartungen durchaus gerechtfertigt sind, weil der Standard vieles mitbringt, was eine moderne Kameraschnittstelle heutzutage erfolgreich macht. USB 3.0 wird sich preislich attraktiv positionieren, einige technische Vorteile bieten und aufgrund der breiten Verfügbarkeit der Schnittstelle auf Standard-PCs unkompliziert und kostengünstig einzubinden sein. Soweit die Theorie. Entscheidend ist, dass sich USB 3.0 im Endverbrauchermarkt rapide entwickelt und die Einbindung von USB3.0-Kameras tatsächlich so einfach ist wie angenommen. Entscheidend ist, dass man die Anforderungen moderner Digitalkameratechnik berücksichtigt. Das Beispiel Gigabit Ethernet zeigt, wie wichtig es ist, die Kommunikation zwischen Kamera und Software in Form eines Industriestandards zu definieren. Nur so ist eine sichere Übertragung und die Austauschbarkeit von Kameras verschiedener Hersteller gewährleistet. Nutzer erhalten größtmögliche Flexibilität bei der Kameraauswahl und langfristige Investitionssicherheit.

USB3-Vision-Standard

Die Arbeiten an diesem Standard laufen auf Hochtouren. Ein Komitee der AIA (Automated Imaging Association), in dem Basler als Gründungsmitglied agiert, arbeitet derzeit an der Standardisierung von USB 3.0. Ziel der Arbeit ist es, die Schnittstelle - ähnlich wie Gigabit Ethernet, Camera Link oder IEEE 1394 - industrietauglich zu machen. Spätestens zur nächsten Ausgabe der Fachmesse Vision im November wird der USB3-Vision-Standard offiziell verabschiedet. Dann werden kompatible Kameras erhältlich sein. Aus Nutzersicht ist es sinnvoll, noch etwas zu warten, um die vollen Vorteile der neuen Schnittstelle nutzen zu können. Obwohl USB3.0 in puncto Bandbreite alle bisherigen framegrabberlosen Schnittstellen übertrifft, ist nicht damit zu rechnen, dass es das alles beherrschende Interface der Zukunft wird. Vielmehr wird es sich in die bestehende Schnittstellenlandschaft einfügen - zwischen dem günstigen und beliebten Gigabit-Ethernet-Interface und der sicheren, aber vergleichsweise teuren Camera-Link-Schnittstelle. Auch die durch Doppel-GigE nur spärlich gefüllte Lücke wird dann besetzt werden. Aufgrund der mit FireWire vergleichbaren Echtzeiteigenschaften sowie der technischen Nähe, gilt USB3.0 als heißer Kandidat für den Nachfolger von FireWire.

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