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Einige der neuen Go-Modelle werden mit Megapixel-CMOS-Sensoren von führenden Sensorherstellern ausgestattet. Und sind bei Stemmer Imaging erhältlich. Bild: JAI
Bildverarbeitung

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Scharfe Bilder auch im Kleinformat

Text: Simone Käfer, A&D
In welchen Anwendungen High-End-Kameras gefragt sind und warum der dänische Bildverarbeiter auch auf kostengünstige Flächenkameras setzt erklärt Michael Lund, Sales Manager EMEA bei JAI, in A&D.
A&D:

Was sind Ihrer Ansicht nach die Besonderheiten Ihres Unternehmens?

Michael Lund:

Eine der wesentlichen Stärken ist unsere Produktqualität. Unsere Kunden arbeiten jahrelang ohne Zwischenfälle. Außerdem decken wir ein breites Produktprogramm ab, das sich von kostengünstigen Flächen­kameras bis hin zu fortschrittlichen Multi-Imager-Flächen- und Zeilen­kameras erstreckt. Zusätzlich bieten wir Kameras für viele Lichtspektren, wie sichtbares Licht, NIR-Licht und SWIR-Licht, die mit unseren Multi-Imager-Kamera­designs kombiniert werden können.

Sind High-End-Zeilenkameras in der Fertigungsindustrie nicht zu viel des Guten?

Nein, gar nicht. Es kommt auf die Anwendung an. Unsere High-End-Multi-Chip-Kameras verkaufen wir für Anwendungen mit anspruchsvoller Bildqualität. In die Lebensmittelkontrolle beispielsweise, denn dort werden zum Sortieren von Obst und Gemüse präzise Farbbilder benötigen. Und da unsere Multi-Chip-Kameras in drei getrennten Bildkanälen Rot, Grün und Blau erfassen, liefern sie wirklich gute Ergebnisse, sprich scharfe Echtfarbbilder. Dadurch sind sie auch in der Druckinspektion und bei pharmazeutischen und medizinischen Anwendungen gefragt. Aber für die meisten Anwendungen reichen tatsächlich Flächenkameras mit einem Chip und Bayer-Farbinterpolation aus. Daher bieten wir auch eine große Auswahl an Einzelchip-Kameras, sowohl in Farbe als auch monochrom, mit unterschiedlichen Auflösungen, Bildraten und Schnittstellen.

Wenn wir auf die letzten 12 Monate zurückblicken, was war das wichtigste Ereignis für JAI?

Ich glaube, das war die Markteinführung eines neuen Sortiments Flächenkameras mit der Spark- und Go-Serie.

Warum?

Mit der neuen Go-Serie haben wir uns im Marktsegment für kostengünstige und kleine Industrieflächenkameras etabliert. Eine gute Bildqualität und industrielle Robustheit sind für uns selbstverständlich sind. Die Go-Serie erfreut sich großer Nachfrage für industrielle Bildverarbeitungsanwendungen in den Bereichen Halbleiter, Automobile, Verkehr und Sport, und JAI hat dazu auch gutes Feedback erhalten. Einige der neuen Modelle werden die neuesten Megapixel-CMOS-Sensoren von führenden Sensor­herstellern enthalten.

An welchen anderen wichtigen Entwicklungen arbeitet JAI momentan?

Wir wollen bald neue Kameras für kurzwelliges Infrarotlicht, also SWIR und von 900 bis 1700 nm, unter einer neuen Produktserie auf den Markt bringen. Unsere ersten neuen Kameras in der Serie basieren auf der JAI-Prismentechnik, die mehrere InGaAs-Bildsensoren enthält und so Bilder mit vielen neuen Bilderkennungsinformationen liefert. In der Lebensmittel- und Recyclingbranche, der Wafer-Inspektion oder der pharmazeutischen Industrie können damit die Qualitätskontrollen durch optische Bildgebung verbessert werden.

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