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Mit Farbe geht es besser

Text: Christian Ott, Sensopart Fotos: AlexeyVis; Sensopart
Monochrome Vision-Sensoren haben bereits ihren Platz in der Industrie gefunden. Seit Kurzem sind auch Vision-Sensoren mit hochauflösendem Farbchip auf dem Markt. Sie bringen einige Vorteile mit, versichert Christian Ott, Leiter Produktmanagement Vision bei Sensopart.

Im Unterschied zu herkömmlichen Kontrast- und Farbsensoren können Vision-Sensoren auch aktive, selbstleuchtende Farben erkennen. Bei leuchtenden LEDs zum Beispiel bestimmen sie die Leuchtfarbe, wodurch eine simultane Prüfung auf korrekte Funktion und Bestückung möglich ist. Anstatt einer punktuellen Prüfung wie bei Kontrast- und Farbsensoren kann ein Vision-Farbsensor mehrere Bereiche innerhalb einer größeren Fläche auswerten.

Außerdem bringt er alle Möglichkeiten der Objekterkennung mit, über die auch monochrome Vision-Sensoren verfügen. Dadurch können in einer Bildaufnahme parallel Farben und beliebige geome-trische Objektmerkmale ausgewertet werden. So lassen sich Teile gleichzeitig nach Farbe und Form sortieren. Die komplexe Detektion funktioniert auch dann, wenn das Tastgut nicht wiederholgenau in der eingelernten Position erscheint, da die Objekte im Bild automatisch nachgeführt werden.

Anwendungsvielfalt

Das Anwendungsspektrum ist recht breit. Denn neben den Anwendungen, bei denen die Farbe ein entscheidendes Merkmal darstellt, kann man Vision-Sensoren auch für eine verbesserte Objekterkennung nutzen. Geht es zum Beispiel um die Detektion grüner Objekte, lässt man den Sensor einfach im grünen RGB-Farbkanal suchen und erreicht somit den maximalen Kontrast. Mit den Algorithmen des Sensormodells Visor Color aus dem Hause Sen-sopart lassen sich auch geringe Farbunterschiede sowie komplexe Farbverläufe und -muster erkennen und unterscheiden.

Beste Farberkennung

Mit seinen umfangreichen Objekterkennungsfunktionen eignet sich der Sensor Visor Color insbesondere für die Qualitätsprüfung komplexer Baugruppen in der Automobilindustrie, im Maschinenbau oder in der Elektronikfertigung. Dort besonders zur Teileunterscheidung oder -sortierung, zur Vollständigkeitsprüfung oder eben zur Inspektion selbstleuchtender Komponenten wie farbiger LEDs oder Farbdisplays. Dort ermöglicht er Farberkennung in einer Qualität, wie sie bisher nur Bildverarbeitungssysteme bieten konnten, die jedoch um ein Mehrfaches teurer sind.

Automatisierte Sichtkontrolle

Durch die zusätzliche Dimension Farbe eröffnen sich neue Anwendungsoptionen in zweifacher Hinsicht: Zum einen können komplexe Auswertungen nun inklusive des Merkmals Farbe erfolgen, indem der Prozess von einem monochromen auf einen farbfähigen Vision-Sensor umgestellt wird. Zum anderen ermöglichen seine vielfältigen Objekt-erkennungsfunktionen, verbunden mit seiner hohen Farbselektivität, eine kostengünstige Automatisierung bisheriger Sichtkontrollen.

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