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Flexibler Farbdruck

Text: Horst Kalla, Weidmüller Foto: Weidmüller
Für Betrieb und Wartung von Industrieanlagen spielt die normgerechte Markierung eine wichtige Rolle. Einheitliche Systeme mit Software, Markierer und Drucker sind hier von Vorteil - genauso wie farbige Markierungen, die sich besser erkennen lassen als Schwarz/Weiß-Drucke.

Weidmüller entwickelt industrielle Beschriftungseinheiten nach dem Motto: Markieren mit System. Mit dem Vierfarbdrucker PrintJet PRO lassen sich sowohl Kunststoff- wie auch Metallmarkierer beispielsweise für Schaltschränke farbig mit Grafiken, Firmenlogos und Warnhinweisen bedrucken. Software, Markierer (Verbinder-, Leiter- und Gerätemarkierer) und Drucker (Tintenstrahl- und Thermotransferdrucker) sind als einheitliches Gesamtsystem konzipiert. „Natürlich kann ein Kunde sich selektiv etwa für Rohrleitungen, Ventile, Motoren oder Lampen jeweils ein eigenes System aussuchen. Viele unterschiedliche Herstellereinheiten vorzuhalten, ist jedoch umständlicher und bindet wertvolle finanzielle und zeitliche Ressourcen. Bei unseren Experten finden Kunden zudem fachkundigen Rat“, sagt Norbert Koch, Leitung technischer Support, Markierungen und Werkzeuge bei Weidmüller.

Bedrucken und Bestellen

Einen reibungslosen Markierungsprozess, der zur Planung des jeweiligen Schaltschrankprojekts passt, ermöglicht Weidmüller mit den Schnittstellen seiner Bedruckungs- und Bestellsoftware M-Print-Pro: zum einen zur Planungssoftware RailDesigner und darüber hinaus zu CAE-Systemen, wie zum Beispiel Eplan Electric P8 oder Aucotec ELcad. Auf diese Weise entfallen manuelle Eingaben sowie Eingabefehler. Das Markierungsmaterial kann so schnell und einfach gestaltet, beschriftet und bestellt werden. Texte, Rahmen, Linien, Grafiken, Barcodes, Seriennummern und Fotos lassen sich damit erstellen. Mit einer Software für alle Drucksysteme können sämtliche Applikationen normgerecht und rationell markiert werden.

Einzigartiger Farbdruck

„Unser leistungsstarker Drucker PrintJet Pro ermöglicht, dank seiner Tintenstrahltechnik, gestochen scharfe Druckqualität, hohe Wisch- und Kratzbeständigkeit sowie einen am Markt bislang einzigartigen Farbdruck“, erklärt Koch. Damit würden Anwender der DIN EN 60204-1:2006Sicherheit von Maschinen - Elektrische Ausrüstung von Maschinen - Teil 1: Allgemeine Anforderungenfolgen, die für eine bestmögliche Anschaulichkeit eine farbige Kennzeichnung empfehle, so Koch weiter.

Gefahren erkennen

Im Gegensatz zum Schwarz/Weiß-Druck lassen sich farbige Kennzeichnungen schneller und präziser erkennen. Das trifft insbesondere für den Bereich der Warn- und Gefahrenhinweise zu. So signalisiert etwa die Farbe Rot eine Warnung vor Gefahr. Entsprechend ist in der Maschinenrichtlinie verankert, dass „die Farbe Rot [�?�] für Not-Halt- und Not-Aus-Bedienteile verwendet werden muss“. Weitere Farben wie Gelb, Blau oder Grün sind für verschiedene andere Zustände vorgeschrieben. Zusätzlich zur erforderlichen Farbkodierung empfiehlt die Norm, „Drucktaster in der Nähe des Bedienteils oder vorzugsweise direkt auf dem Bedienteil mit [entsprechenden] Symbolen [�?�] zu kennzeichnen“, so dass es zu keinerlei Verwechslung kommen kann.

Schilder aus Aluminium oder Edelstahl

Mit MetalliCard bietet Weidmüller erstmalig ein Beschriftungssystem, mit dem sich Metallschilder bedrucken lassen. Verfügbar sind eloxiertes Aluminium und Edelstahl. Der Tintenstrahldrucker PrintJet Pro bedruckt die Markierer aus dem MultiCard Sortiment und andere Materialien nach demselben Prinzip: Die Fixierung der wasserbasierten Tinte auf Metall wird durch die Vorbehandlung der Karte mit einem Primer und der längeren thermischen Fixierung erreicht. Nach fünfeinhalb Minuten sind die Schilder einsatzbereit. Anwender können individuelle Layouts erstellen und problemlos Daten aus anderen Systemen entnehmen. Verfügbar sind rechteckige Schilder ab 27�?18mm bis zu 85�?54mm. Hinzu kommen runde Formen (Durchmesser 30 mm) und Varianten für Edelstahlkabelbinder zur Kabelkennzeichnung. „Wir offerieren zum Bedrucken der verschiedenen Schilder entsprechende Inlays sowie ein Universal-Inlay“, ergänzt Koch. Je Schildgröße - unabhängig von den Bohrungen - könnten die Inlays mehrere Schilder des gleichen Typs aufnehmen und seien für mehr als 2000 Druckvorgänge ausgelegt. Das Universal-Inlay könne darüber hinaus acht verschiedenen Schildgrößen verarbeiten und die ausgeklügelte Positionierung nähme jeweils ein Schild pro Druckvorgang auf. MetalliCard ist chemikalienbeständig, geprüft nach DIN ISO 175 und hat Wischprüfungen mit vielen Substanzen bestanden. Hinzu kommt eine hohe UV-Beständigkeit, getestet mit 768 W/m². Die getestete Temperaturbeständigkeit liegt bei -55 bis +130°C, die thermische Wechselbelastung durch Hitze und Kälte entspricht IEC 61984 und die Salzsprühnebelprüfung ISO 9227. MetalliCards entsprechen der hohen Schutzzart IPX9k.

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