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Bild: REM118, iStock
Laserkennzeichnung

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Fast für die Ewigkeit

Text: Sophia Bulmahn, Phoenix Contact
Die dauerhafte Markierung von Klemmen, Kabeln und Geräten stellt manche Unternehmen vor große Herausforderungen. Die Lösung liegt in kleinen Schildchen, die per Laser beschriftet werden – und in einem System, das die benötigten Informationen direkt aus dem Schaltplan übernimmt.

Ausgehend von der Prozess- und Automobilindustrie ist die industrielle Markierung von Anlagen und Betriebsmitteln heute in zahlreichen Anwendungsbereichen auf dem Vormarsch. Die Lasergravur gewährleistet langlebige Beschriftungen, doch High-End-Anlagen, mit denen sich Werkstücke und Geräte direkt markieren lassen, sind für das Gros der Anwender wirtschaftlich nicht vertretbar.

Integrierte Lösung

Einen Ausweg suchen dann Anwender im Outsourcing – die Kosten für die Dienstleistung werden dabei in Kauf genommen. Hier treten Anbieter wie Phoenix Contact auf den Plan. Der Hersteller hat zum einen Markierungslösungen im Portfolio, die der Anwender direkt einsetzen kann, die aber auch für Dienstleister geeignet sind. Zum anderen bietet er alternativ auch selbst einen Beschriftungs-Service an. Das Laserbeschriftungssystem Topmark Laser ist vollständig in die Planungs- und Markierungs-Software Clip Project integriert. Mit ihrer Hilfe lassen sich Beschriftungen bequem erstellen, da sie die Daten aus CAE-Programmen wie Eplan oder Autocad übernimmt. Für die über 400 Laserbeschriftungs-Materialien aus dem Produktspektrum von Phoenix Contact sind die passenden Laser-Parameter voreingestellt.

Bei den Materialien der Marker-Produktfamilie UCT erfolgt das Handling automatisiert. Das Führungsmagazin fasst bis zu 80 Karten, die automatisch eingezogen, beschriftet und aufgestapelt werden. Die individuelle Beschriftung erfolgt in wenigen Schritten. Nachdem das passende Material ausgewählt und der Inhalt der Beschriftungsfelder festgelegt wurde, wählt der Anwender in der Bedienoberfläche den Beschriftungsmodus. Die klassische Methode für Metalle – ob Edelstahl oder Aluminium – ist das Gravieren. Dabei wird Vollmaterial oder eine farbig eloxierte Schicht abgetragen. Der Anwender kann dabei zwischen den Betriebsarten Intensiv, Standard und Entwurf wählen. Interessant ist auch die Betriebsart Anlassen für Edelstahl – dabei wird eine Anlassbeschriftung erzeugt. Durch den Energieeintrag des Laserstrahls oxidiert die Materialoberfläche mit dem umgebenden Luftsauerstoff, wobei ein kontrastreicher Farbumschlag erzielt wird. Weil die Oberfläche vollkommen eben bleibt, ist diese Methode für Anlagen der Lebensmittel-Industrie besonders interessant.

Abhängig vom Material

Normprüfungen, etwa nach DIN EN 61010-1, zeigen bei Druckbeschriftungen die Grenzen auf. Gelaserte Beschriftungen hingegen bestehen diese Prüfung ohne Probleme. Dabei gilt: die Beständigkeit der Beschriftung entspricht der Beständigkeit des Materials – das muss dem Einsatzgebiet angepasst sein. Das Auswahlspektrum reicht von Kunststoff über Metall bis hin zur Laserfolie. Alle Materialien werden auf die für sie spezifische Weise mit dem Topmark Laser beschriftet.

Kunststoff-Materialien werden gern im Maschinenbau genutzt, sie finden sich etwa bei der Kabelbeschriftung und bei den Bedientableaus der Anlagenbeschriftung. Auch Aluminium kommt für die Kabel- und Gerätemarkierung in Frage. Edelstahl hingegen eignet sich insbesondere für raue Umgebungen und Off­shore-Anwendungen sowie bei aggressiven Chemikalien in der Maschinenreinigung. Interessant als Markierungsmaterial ist auch eine spezielle Laserfolie aus Poly­acrylat, die in nur einem Arbeitsgang nach individuellen Vorgaben beschriftet und ausgeschnitten wird. Mit ihrem Einsatzbereich von –40 bis +300 °C kommt sie auch mit extremen industriellen Bedingungen zurecht.

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