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Bild: Flir
Thermografie

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Ein Sensor für hell und dunkel

Text: Frank Liebelt für Flir
Eine unterbrechungsfreie Temperaturüberwachung mittels Wärmebildsensoren unvorhergesehenen Stromausfällen, Betriebsstörungen und Ausfällen von Betriebsmitteln vor. Aber manche Details sind auf einem Infrarotbild schwerlich zu erkennen. Daher hat sich ein Hersteller für eine Kombination von Wärmebild und Tageslicht entschieden.

Der fest montierte Multisensor Flir AX8 kombiniert einen kompakten Wärmebildkamera-Kern mit einer Tageslichtkamera. Letztere arbeitet mit einer Auflösung von 640 x 480 Pixeln im sichtbaren Lichtspektrum. Der Sensor ermöglicht so in Verbindung mit der Herstellereigenen MSX-Technik scharfe, detailreiche Wärmebilder. Zudem lässt er sich einfach in räumlich begrenzten Bereichen installieren und eignet sich insbesondere für eine ständige automatische, unterbrechungsfreie Zustandsüberwachung von kritischen elektrischen und mechanischen Komponenten. Auch in rauen Umgebungen, denn das Gehäuse ist in Schutzart IP67 ausgeführt.

Die Flir AX8 basiert auf dem Lepton-Wärmebildkamerakern des Herstellers. Lepton arbeitet im Infrarotbereich und ist kleiner als ein Cent-Stück. Er verfügt über eine reine Infrarot-Auflösung von 80 × 60 aktiven Pixeln und eröffnet seinen kleinen Abmaßen neue Märkte für die Wärmebild-Technik: Zum Beispiel kann er aus einem iPhone eine Wärmebildkamera machen. Der kompakte Kamerakern ermöglicht auch Abmessungen von nur 54 x 25 x 95 mm für den Flir AX8. So lässt sich der Wärmebildmultisensor in elektrische Anlagen sowie in jede denkbare Produktionsumgebung integrieren und gewährleistet dort eine unterbrechungsfreie Zustandsüberwachung elektrischer und mechanischer Betriebsmittel.

Zustandsüberwachung und Webanbindung

Als Temperatursensor für kontinuierliche Zustandsüberwachung und Brandschutz bietet der AX8 eine wirksame Früherkennung von temperaturbedingten Problemen der elektrischen und mechanischen Ausrüstung, Schutz vor ungeplanten Ausfällen, Serviceunterbrechungen und Betriebsstörungen. Zudem kommt er ohne regelmäßige manuelle Scans aus. Mit seinem Videostreaming-Ausgang erzeugt der Sensor nicht nur Live-Bilder von jeder Anlage, sondern liefert auch eine automatisierte Alarmierung, wenn voreingestellte Temperaturschwellwerte überschritten werden. Anspruchsvollere Alarme wie die Ermittlung von Temperaturtrends können mit Hilfe speicherprogrammierbarer Steuerungen generiert werden. Außerdem zeigt er 4800 aktive Temperaturpunkte pro Bild und bietet über Ethernet/IP und Modbus-TCP auch Streaming-Temperaturdaten für einfache Analysen. Über den AX8-Stream sehen Anwender Wärmebild, visuelle Daten und MSX-Videos. Sie werden als MJPEG, MPEG oder H.264-Format ausgegeben. Außerdem verfügt der Wärmebildmultisensor über ein eingebautes Web-Interface und ein vollständiges Paket von Analyse- und Alarm-Funktionen, die automatisch Warnungen senden, wenn der Sensor erhöhte Temperaturwerte erkennt.

Mit diesen Funktionen ermöglicht der Flir AX8 Zustandsüberwachung und permanente Sicherheits-Scans in unterschiedlichsten Umgebungsbereichen, wie:

  • Prozess- und Fertigungsindustrie

  • Rechenzentren

  • Energie-Erzeugung und -Verteilung

  • Transport und öffentlicher Nahverkehr

  • Lageranlagen

  • Kühllagern

  • Condition Monitoring.

Tageslicht und Infrarot

Über die zum Patent angemeldeten MSX-Kontrastverstärkung (Multi Spectral Dynamic Imaging) können die Aufnahmen des Wärmebildsensors, die Tageslichtbilder oder beide zusammen betrachtet werden. Das MSX-Verfahren fügt Bilddetails der Tageslichtkamera in das Wärmebild ein und sorgt damit für schärfere Kantendetails und Lesbarkeit von Beschriftungen, die im reinen Wärmebild nicht sichtbar sind. Zudem lassen sich die aufgenommenen Bereiche besser zuordnen.

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