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Der Automatisierung auf der Spur

Text: Konrad Kern, Pepperl+Fuchs Fotos: Pepperl+Fuchs
Die Fördertechnik ist ein wichtiges Element, um schnell und termingerecht auf Kundenbestellungen zu reagieren. Bei der Automatisierung kommt es auf die passende Identifikationstechnik an. RFID bietet hier viele Vorteile, so auch bei Anwendungen mitfahrerlosen Transportsystemen.

Eine flexible und vollautomatisierte Fertigung ist auf die passende Identifikationstechnik angewiesen. Nur so kann der gesamte Materialfluss vom Zulieferer bis zur Variantenfertigung kontrolliert werden. Barcode- und 2D-Code-Lösungen kommen aber meist in offenen Kreisläufen zum Einsatz, bei denen die Codes nur für einen Durchlauf genutzt werden. Auch RFID wird zunehmend in der Fördertechnik eingesetzt. In der Regel in geschlossenen Kreisläufe, bei denen die Datenträger viele Prozesszyklen durchlaufen können. Dann können auch die Lieferanten, zum Beispiel über ein intelligentes Warenlogistikkonzept, mit eingebunden werden. Automatisch gesteuerte Flurförderfahrzeuge bieten eine Möglichkeit, die Flexibilität in der Fördertechnik zu erhöhen. Über RFID behält der Bediener die Kontrolle über Position und Prozessablauf der Fahrzeuge.Fahrerlose Transportysteme (FTS) mit selbständiger Positionserkennung kommen in der Fertigung und Logistik zum Einsatz. Das Fördergut wird entlang von Arbeitsstationen transportiert oder vom Lager zur Fertigungsstätte gebracht. Dabei ist es wichtig jederzeit genau über den aktuellen Aufenthaltsort informiert zu sein. Dies gilt nicht nur für das automatisch gesteuerte Fahrzeug, sondern auch für das Material selbst, das zum Beispiel bei einer Entladung einem festen Lagerplatz zugeordnet werden kann. Die Ortserkennung beim Absetzen ermöglicht das sichere Wiederauffinden von gelagerten Produkten. Durch die eindeutige Positionserkennung kann die Fördertechnik automatisiert und die Ortung von Fahrzeug und Fördergut sichergestellt werden. Dazu werden langlebige Transponder im Boden eingelassen. Die Transponder dienen der Lesetechnik auf dem Fahrzeug als Wegmarke. Für die Anwendung sind Leseköpfe mit hoher Reichweite und großen seitlichen Toleranzen wichtig. Mit Funktechnik lässt sich ein genaues Statusabbild der Anlage realisieren. Die meisten FTS-Systeme verwenden eine induktive Energieeinkopplung, die ebenfalls im Boden eingelassen ist. Da die elektromagnetischen Felder groß sein können, sind nur RFID-Produkte einsetzbar, die gute EMV-Eigenschaften besitzen. Das Ident-Control-System von Pepperl+Fuchs bietet dafür ein durchgängiges Schirmkonzept. Der Lesekopf mit Unterteil aus Metall kann vor Ort geerdet werden und ist über geschirmte Verbindungsleitungen mit der Auswertungseinheit verbunden. Die Auswerteeinheit besitzt ein pulverbeschichtetes Aluminiumgehäuse, das ebenfalls einen direkten Erdanschluss ermöglicht und somit einen geschlossenen Faraday�??schen Käfig darstellt. So wird ein zuverlässiger Betrieb auch unter harten äußeren Umgebungsbedingungen garantiert.

Transponder im Boden

Das Fahrzeug bewegt sich programmgesteuert auf definierten Fahrwegen, die an veränderte Fertigungslinien angepasst werden können. Die Positionserkennung erfolgt durch die Lesung von Transpondern, die im Boden eingelassen werden. So kennt die Steuerung jederzeit die aktuelle Position. Durch eine einfache Verknüpfung bei der Be- und Entladung ist die Herkunfts- oder die Lagerposition immer bekannt. Dieses Prinzip erlaubt auch die Positionsüberwachung von Staplern, Kränen und anderen Arbeitsmaschinen auf Position.

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