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Text: Mathis Bayerdörfer, A&D Foto: Fraba Posital
Christian Leeser. Der Vorstand der Fraba-Gruppe ist fester Überzeugung, dass magnetische Multiturn-Drehgeber die optischen Pendants bald ablösen.

A&D: Herr Leeser, sind moderne magnetische Drehgeber eine Ergänzung zu optischen Encodern?

Christian Leeser: Nein. Optische Anbaudrehgeber haben nun das Rentenalter und wir schicken sie nach jahrzehntelangem verdienstvollen Einsatz nun nach und nach in den Ruhestand. Abgesehen von integrierten Servomotor-Feedback-Systemen und wenigen anderen Applikationen gibt es eigentlich keinen Grund mehr, optische Anbaudrehgeber einzusetzen.

Warum nicht?

Magnetische Modelle bieten bei gleichem Funktionsumfang erhebliche Vorteile, zum Beispiel hinsichtlich Widerstandsfähigkeit und Formfaktor. Bei unseren Ixarc-Ultra-Encodern haben wir jetzt eine neue Generation der Basis-Sensorik integriert, die mit höherer Auflösung auch deutlich schneller ist und unser Portfolio um magnetische programmierbare Inkrementaldrehgeber erweitert. In einem solchen magnetischen Basis-Sensor wird anhand der Richtung des Magnetfelds die Winkelposition der Welle ermittelt. Die Anzahl der Umdrehungen erfassen wir mit einem Energy-Harvesting-System, das auf dem Wiegand-Effekt beruht. Dieses absolute System erfasst die Position innerhalb einer Umdrehung und die Anzahl der Umdrehungen auch ohne externe Versorgungsspannung.

Wie wirkt sich dieser Wandel auf Ihren Marktauftritt aus?

Wir haben auch unser Geschäftssystem umgestellt: Unser gesamtes Anbau-Drehgeber-Programm ist über ein Online-Produktfinder-Tool jederzeit weltweit verfügbar. In den vergangenen drei Jahren haben wir dafür das gesamte Drehgeberprogramm modularisiert. Interessenten können mit dieser Datenbank genau das gewünschte Produkt konfigurieren - wobei nur sinnvolle Kombinationen dargestellt werden. Technische Zeichnungen werden übrigens auch automatisch mitgeneriert.

Das langwierige Durchsuchen von Datenblättern fällt nun also weg?

Genau - für den Kunden und für uns, denn mit dem neuen System können wir quasi Hunderttausende von Datenblättern, die ja automatisch erstellt werden, stets auf dem aktuellen Stand halten. Dadurch, dass wir jeden Eintrag nur einmal im System verwalten und in mehrschichtigen Kommunikationssystemen mit Links arbeiten, können wir �?nderungen sofort und überall richtig darstellen.

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