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Text: Harry Jacob, A&D
...Oliver Marks, Leiter Geschäftsbereich Automation Products bei Turck. Er erläutert die Besonderheiten der neuen Näherungsschaltergeneration Uprox3, die auf der Hannover Messe vorgestellt wird.

Was macht die Sensoren der Uprox3-Familie aus?

Oliver Marks:

Bei der Uprox3-Familie handelt es sich um Faktor-1-Näherungsschalter mit präzisen Schaltpunkten. Außergewöhnlich sind die weltweit höchsten Schaltabstände. In der Bauform M12 haben wir beispielsweise 6 mm bei bündigem Einbau, in M18 sind es 10 mm bündig. Hinzu kommen hohe Magnetfeld- und Schweißfestigkeit sowie eine hohe EMV-Stabilität. Die Sensoren sind vollbündig einbaubar und unterliegen keinerlei Einschränkungen, was das umgebende Material betrifft, sie können in jedes beliebige Metall eingebaut werden.

Wo liegen die technischen Unterschiede zur Vorgängergeneration?

Wir haben das Spulendesign und das Abschirmkonzept vollständig neu entwickelt. Dabei konnten wir auf neue Entwicklungstechniken setzen, bei denen man anhand von Simulationen bereits vorab die Eigenschaften des Endproduktes abschätzen kann. Zudem haben wir den Aufbau komplett modular gestaltet. Das betrifft sowohl die Elektronik, die nun prozessorbasiert ist, als auch die mechanische Ausführung. Dadurch kann die Herstellung teilautomatisiert erfolgen.

Ergeben sich daraus Änderungen in der Anwendung?

Zum einen kann der Anwender Anlagen kostengünstiger realisieren, zum anderen auch schneller. Denn wir können aufgrund der Modulbauweise besondere Versionen, wie etwa geänderte Ausgangsarten, Schaltabstände oder mechanische Änderungen wie Rohrlängen in sehr kurzer Zeit realisieren. Das dauert nicht mehr Wochen oder Monate. Auch haben wir sehr kompakte Bauformen im Programm. Wir erwarten daher viel breitere Einsatzmöglichkeiten für diese Sensorenfamilie.

Wird die Vorgänger-Generation Uprox+ durch die neue Sensorfamilie komplett abgelöst oder bleiben beide parallel im Programm?

Uprox+ hat teilweise Eigenschaften, die in der neuen Generation Uprox3 nicht zu finden sind. Dazu zählt beispielsweise die Möglichkeit des überbündigen Einbaus. Da die Serie gut eingeführt ist, haben wir derzeit keine Veranlassung, sie aus dem Programm zu nehmen, sondern wir werden beide Sensorgenerationen parallel anbieten.

Wird Turck im Sensorbereich in cloudbasierte Geschäfts­modelle einsteigen?

Solch ein Service mag interessant sein bei komplexeren Anwendungen, zum Beispiel wenn Druck, Durchfluss oder Weglängen gemessen werden. Man muss sich aber fragen, ob diese Daten beim Kunden oder bei einem Dienstleister gesammelt werden, wer darauf Zugriff hat und sie schließlich auswertet. Bei Turck sind solche Geschäftsmodelle derzeit nicht geplant.

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