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Bild: -goldy-, iStock; Koco Motion
DC-Motoren

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Vibration rund um die Uhr

Text: Angela Struck für Koco Motion
Ob im Haartrockner, im Epiliergerät und auch im Handy – es gibt zahlreiche Anwendungen des täglichen Lebens, in denen Antriebe ganz selbstverständlich ihren Dienst verrichten, ohne dass wir sie dabei wahrnehmen. Hersteller kompakter hochintegrierter elektrischer Antriebe bieten eine Vielzahl dieser kleinen Helfershelfer – auch kundenspezifisch.

Möchten wir beispielsweise telefonisch erreichbar sein, während wir andere nicht stören können, schalten wir die Vibrationsfunktion beim Handy ein. Weil dieser Vorgang mittlerweile so normal geworden ist, macht sich kein Mensch mehr Gedanken darüber, was für eine Technik dahinter steckt. Für diese Funktion wird einem kleinen DC-Motor eine Unwucht auf die Abtriebswelle montiert und schon vibriert das mobile Telefon bei einem Anruf. Diese recht einfache Darstellung der Technik soll aber nicht darüber hinweg täuschen, dass die Möglichkeiten der Vibrationserzeugung nicht ganz einfach sind.

Unwucht fürs Vibrieren

Denn die Kriterien bei der Auswahl von so genannten Unwucht-Antrieben sind oft noch vielfältiger als bei reinen rotativen Antrieben. Grundsätzlich dürfen die Geräusche bei solch stummen Anrufen von der Umgebung nicht wahrnehmbar sein. Das erfordert eine hohe Energieeffizienz, denn es benötigt hier akkubetriebene oder mikroprozessorgesteuerte Geräte, die bei einem stummen Alarm ihren Betrieb nicht mangels zur Verfügung stehender Energie einstellen dürfen. Außerdem verringert sich der zur Verfügung stehende Bauraum aufgrund der Miniaturisierung zunehmend, obwohl die Anforderungen an die Haptik weiter steigen.

Seit einigen Jahren finden DC-Antriebe auch vermehrt in der Automobiltechnik Einsatz wie als Assistenzsysteme, die zu einer wachsenden Straßenverkehrssicherheit beitragen sollen. Kompakte Bauweisen und eine robuste, langlebige Technik sind hier die größten Herausforderungen an die Motoren.

Anpassung an die Haptik

Koco Motion bietet in diesem Zusammenhang sehr viele Varianten an DC-Motoren im Durchmesserbereich von 4 bis 45 mm. Um auf die unterschiedlichen Anforderungen zu reagieren, passt der Antriebshersteller das Ungleichgewicht an die geforderte Haptik an. Zudem ist ein breites Drehzahlband nötigt, um den jeweils gewünschten Effekt zu erreichen. Die Anforderungen an Lebensdauer und Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) sowie die Schaltzyklen entscheiden darüber, ob ein bürstenloser oder bürstenbehafteter DC-Motor als bestmöglicher Antrieb in Frage kommt. Die Bürsten unterscheiden sich in der Materialauswahl wie Kupfer/Kohle oder Edelmetall.

Koco Motion legt die Antriebe nach den Vorgaben und Anforderungen der Kunden aus. Das Portfolio des Herstellers umfasst vom einfachen DC-Motor das gesamte Spektrum bis hin zum integrierten bürstenlosen DC-Motor für Sonderapplikationen. Besonders im Blick hat das Unternehmen die Lagerung sowie die Belastung der Motorwelle durch Unwucht und hohe Drehzahlen. Zusammen mit dem Anwender wählen die Ingenieure die – bezogen auf den Anwendungsfall – bestmögliche Lagerung der Welle und ermitteln das günstigste Verhältnis zwischen Durchmesser der Motorwelle und Schwungmasse.

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